Ein faules "Frühstücks-Ei" wird von der "Schaumburger Zeitung",
 Rinteln, am 13. Mai 2008 gegen den Gedenkstein für die gefallenen
 Soldaten auf dem Rintelner Kollegienplatz geworfen

Zur großen Überraschung konnte man heute, am 13. Mai 2008, in der Rubrik "Frühstücks-Ei"
der "Schaumburger Zeitung" eine Glosse lesen mit dem Titel  "Der Reichskanzler hat entschieden"
mit dem erneut Schmutz auf den Rintelner Gedenkstein für die gefallenen Soldaten zweier
Weltkriege geworfen wird.

Jeder Leser kann sich sein eigenes Bild machen von den skurrilen und wirren Ausführungen
und unbestimmten Andeutungen in dieser Glosse. Von demselben Journalisten fanden sich in
der TAZ Nord, Bremen, in seinem Artikel folgende Ausführungen zu Gefallenendenkmälern:

"...im modernen Krieg leistet die Zivilbevölkerung stets den weitaus größeren Blutzoll als

das Soldatenpack
, und deshalb ehren wir diese Toten am besten, indem wir unser Wasser regel-
mäßig an Kriegerdenkmälern und ähnlichen Manifestationen des Dumpfstolzes abschlagen - oder
zumindest unsere Hündchen dort häufeln lassen!"
(siehe
TAZ vom 29. März 2008
unter dem Verfasser-Pseudonym "urdrü" klicken!)

Offenbar ist dem Schreiber dieser obszönen Zeilen nicht bekannt, daß deutsche Soldaten
sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg der allgemeinen Wehrpflicht unterlagen
und sich dem Krieg nicht entziehen konnten.

Ich möchte darauf hinweisen, daß obige Aufforderung eine grobe Verunglimpfung/Beleidigung
von Millionen deutscher Gefallenen und ihrer Angehörigen darstellt.

Und man muß auch fragen, was mit den gegenwärtigen Kriegseinsätzen und dabei gefallenen
deutschen Soldaten ist?  -  Soll auf deren Andenken auch uriniert werden?

An die Villen, Einfahrten, Haustüren, Grabsteine der Kriegsherren und Kriegstreiber
will besagter Zeitungsschreiber wohl nicht urinieren lassen, obwohl die es verdient hätten,
bloß an die Gedenksteine der Soldaten, die für erstere den Kopf hinhalten mußten!

Dieses faule "Frühstücks-Ei" hätte man uns ersparen können.

                                                                                              13. Mai 2008

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