Die
Westendorfer Egge
Lage
Die Westendorfer Egge liegt im Wesergebirge zwischen den Bergen Messingberg im Westen
und dem Oberberg im Osten. Südlich
der Westendorfer Egge liegen die beiden Dörfer Deck-
bergen
und Westendorf im Wesertal. Nördlich der Westendorfer Egge liegen
im Auetal die beiden
Dörfer Bernser Landwehr und Bernsen.
Der Name rührt daher, daß unterhalb des Berges das Dorf Westendorf liegt. "Egge" bezeichnet
eine Höhe, die nach einer Seite steil abfällt.

Die Westendorfer Egge von Süden, vom Wesertal
aus
30.7.07
Über den westlichen Pass des Berges führt die sog. Unabhängigkeitsstraße
von der B 83 und
dem Dorf Westendorfer Landwehr zu den kleinen Dörfern Bernser Landwehr
und Fahrenplatz.
Über den östlichen Pass, den Deckberger Paß verbindet
die Kreisstraße K 71 ebenfalls das
Wesertal mit dem Auetal zwischen den Dörfern Deckbergen und Bernsen
bzw. Borstel.

Blick ins Auetal von der Westendorfer Egge
(Foto: P. Hirsch)
Das Dorf im Vordergrund ist Bernsen, weiter hinten
sieht man Borstel und Kathrinhagen vor den Bückebergen.
Rechts am Horizont der Deister.
Topographie des Bergs
Die Westendorfer Egge ist 296 m hoch.
Wie bei allen Weserbergen ist die Südseite steil.
Der Westhang ist steiler als
der Nordhang.
Die Felsklippen, die man vom Tal aus
wegen der Bäume kaum sehen kann,
werden von
Osten nach Westen höher.

Felsiger Ausguck vom
Kamm der W.dorfer Egge ins Wesertal
(Foto: P. Hirsch)
Das Dorf im Tal ist Westendorf.
Es gibt mehrere Vorberge
auf der Südseite: Im Westen, d.h. an der Westendorfer Seite,
bzw. in Osten, d.h. an der Deckberger Seite, hat die Westendorfer Egge
je einen größeren
Vorberg, von denen der westliche (an der Unabhängigkeitsstraße) rd. 200
m und der östliche
wesentlich größere(am
Deckberger Paß) ca. 220 m hoch ist. Dazwischen
gibt es noch
vier kleine niedrige Vorberge.
Flora und Fauna
Es gibt fast ausschließlich Laubwald, meist Buchen. Am Kammweg im
Westen des Berges
blühte früher im zeitigen Frühling (noch 1980) z.B. Seidelbast.
In halber Höhe des steilen Südhangs halten sich Rehe auf. Da der Berg nur noch einen
schmalen Kamm hat, der zudem noch fast
ganz durch Drahtzäune abgespert
ist und
der Nordhang so gut wie ganz durch den Steinbruch zerstört ist, gibt es
keine Wild-
schweine auf der Westendorfer Egge.
Zerstörung des Berges durch die Steinbruchindustrie
Die Westendorfer Egge ist auf der Nordseite fast auf
ganzer Länge zerstört durch
einen großen Steinbruch, der im
Westen beginnt und den Berg von West nach Ost
halbiert hat, genau wie beim westlichen Nachbarberg, dem Messingberg:

Der
Steinbruch an der Westendorfer Egge (Foto:
P. Hirsch)
Blickrichtung ist von Ost nach West.
Rechts vorn der Ausläufer des Bückebergs
bei der "Süßen Mutter", weiter hinten der
Harrl bei Bad Eilsen.
Der Steinbruch hält im Osten ca.
30 m Abstand zur Südkante des Bergkamms.
Im Westen ist der Kamm teilweise nur
noch ca. 10 m breit, an einigen Stellen ist dort
der Steinbruch sogar bis auf ca. 5 m an die Südkante des Kamms
herangerückt!

Das Ost-Ende des großen Steinbruchs an
der Westendorfer Egge (Foto:
P. Hirsch)
Rechts sieht man Rolfshagen am Bückeberg,
weiter hinten den Harrl und Bad Eilsen davor.
Am schmalen Osthang der Westendorfer Egge gibt es einen ehemaligen Steinbruch
von kleineren Ausmaßen:

Alter Steinbruch am Osthang,
darinnen eine Freizeithütte
Wege
Der Kammweg ist wegen des Steinbruchs durch Drahtzäune
abgesperrt!
An der Südseite führt auf Höhe der Vorberge ein Wanderweg von Westen nach Osten zum
Deckberger Pass und dem Oberberg usw.
Weitere Berge
Zurück zur Übersichtsseite(Homepage)
F. Eix /
30. Juli 2007
aktualisiert: 12.10.07