Obama, die Türkei und die EU
Am 6. April
2009 - nach dem Besuch des amerikanischen
Präsidenten Obama
in Europa und der Türkei - schreibt ein
deutscher Bürger auf der Meinungsseite
eines bekannten Internet-Dienstleisters folgendes zur problematischen
Aufnahme
der Türkei in die EU:
"Der US-Präsident Barak Obama testet
scheinbar
aus, wie weit er die Unterwürfigkeit
der Europäer für seine Ziele ausnutzen kann. Anders ist es
nicht zu erklären, dass sich
ein US-Präsident
derartig deutlich in die Angelegenheiten der Europäischen Union
mischt.
Wenn den herrschenden Kreisen in den Vereinigten Staaten von
Nordamerika so
viel an einer engen Verbindung mit der Türkei liegt, soll Obama
doch die Türkei
zum 51. Bundesstaat der USA erklären.
Europa und die Türkei gehören weder geographisch noch
historisch oder kulturell
zusammen. Eine Aufnahme der Türkei in die ohnehin noch nicht sehr
homogene
EU
würde den uralten Traum eines vereinigten Europas entgültig
platzen lassen.
Ist das vielleicht sogar die Absicht Obamas? Europa spalten um einen
möglichen
Konkurrenten zu verhindern? Eine Masseneinwanderung moslemischer
Türken
würde den europäischen Völkern kaum zu bewältigende
Probleme bereiten;
ist das gewollt?
Es liegt dann auch nahe, dass als nächster Staat Israel die
Aufnahme in die EU
beantragt. Mit welchen Argumenten sollte dies dann abgelehnt werden?
Haben
nicht
die Vorfahren vieler Israelis europäische Wurzeln? Europa
müsste dann
Israel verteidigen und die USA wäre entlastet. Klug gedacht, aber
wem nutzt es?
Den Europäern ganz gewiss nicht.
Europa endet am Bosporus."
(Pseudonym
weilerkarl)
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