Der Möncheberg
Der Möncheberg liegt in der
Wesergebirgskette zwischen den Bergen "Oberberg"
im Westen und dem Berg
Hünenburg und Iberg-/Schrabsteinmassiv
im Osten
bzw. dem mehr zum Wesertal hin
gelegenem "Amelungsberg" im
Südosten.
Der Möncheberg hat einen markanten Vorberg, den Nesselberg mit der Schaumburg,
und mit einer Höhe von 225 m.
Verkehrsverhältnisse:
Im Westen des Bergs - wenn man von
Deckbergen im Wesertal oder aus dem Raum
Bad Eilsen und Obernkirchen über das Dörflein Bernsen im Auetal zum Deckberger
Pass kommt - führt die Kreisstraße K 72
schräg
durch den Wald am Oberberg
hinaufsteigend zum hochgelegenen Rosenthaler Paß
zwischen dem Oberberg und
dem Möncheberg. Von dort aus erklimmt die Straße K72 den
Möncheberg auf
der Nordseite und man erreicht oben die Paschenburg.
Der NABU Rinteln(Naturschutzbund)
machte sich im August 2009 dafür stark,
daß diese Kreisstraße K72 zur
Paschenburg aus dem Verkehr gezogen wird.
(für Einzelheiten bitte klicken!). Es gab Proteste von verschiedenen
Seiten und
auch der Landkreis äußerte sich ablehnend zu dem menschenunfreundlichen
Plan des Rintelner NABU.
Kommt man über die Landesstraße L 434, also von östlich des
Mönchebergs,
von der Autobahn A2, von Rehren oder von Rohden bzw.
Hessisch-
Oldendorf, dann trifft man zwischen den Dörfern Rehren/Rannenberg
und
Rohdental
am Rohdener Paß ebenfalls auf die Kreisstraße K72.
Auch auf ihr kann man dann an der Nordseite des Mönchebergs durch
den
Wald hochfahren zur Paschenburg und weiter zum Rosenthaler Pass
und zur
Schaumburg.

Der Möncheberg mit Schaumburg und,
ganz oben, Paschenburg vom Wesertal(Süden) aus 30.7.07
Der Möncheberg ist 336 m hoch.

Der Möncheberg von Rohden aus
gesehen
14.10.2007
An seiner Südseite thront auf dem Vorberg Nesselberg(225 m) die Schaumburg
:

Der
Nesselberg(Vorberg des Mönchebergs) mit der
Schaumburg
30.7.07

Der Nesselberg mit der Schaumburg vor dem Möncheberg
17.2.08
Oben auf dem
Möncheberg liegt das Gasthaus "Paschenburg":

Gasthaus Paschenburg(Nordseite) auf dem Möncheberg
30.7.07

Inschrift über dem Eingang
30.7.07
Die Inschrift benennt den Erbauer Carl Kayser, einen Förster.
Die lateinische Inschrift bedeutet übersetzt:
Carl Kayser
erbaute es
1842
M.
C. W.
Rechts neben dem Gebäude findet man am Klippenrand einen Gedenkstein
für einen 15-jährigen
Jungen aus Exten:

Gedenktafel neben der
Paschenburg
30.7.07
Die Gedenktafel wurde 1997 bei Renovierungsarbeiten
am Aussichtsturm
gefunden. Wie die Tafel hier hingelangte und in welchem Zusammenhang
Heinrich Schwone mit der Paschenburg stand, ist bislang unbekannt.
Einige
Einzelheiten (bitte klicken!)
erbrachte die Recherche von
Herrn Schnüll,
dem Vorsitzenden des "Verkehrs- und
Heimatverein Schaumburg e.V."
20 m links des Gebäudes der Paschenburg befindet sich eine
alte Kletterhöhle,
das Meumkenloch.
Blick vom
Möncheberg bei der Paschenburg nach Süden ins Wesertal
30.7.07
Das Dorf im Vordergrund ist Welsede.
Am linken Bildrand sieht man das Kleinstädtchen "Hesslich Oldendorf".
Der Berg rechts auf dem Photo ist der östliche Teil des Taubenbergs
oberhalb
von Rumbeck.
Links hinten sieht man den Hamelner Forst und ganz am linken
Bildrand den Klütberg,
oberhalb von Hameln. Ganz in der Ferne am Horizont die Pyrmonter
Berge.

Blick vom Möncheberg bei der Paschenburg
nach Südwesten ins Wesertal 30.7.07
und zum Taubenberg hinüber
Das Dorf im linken Mittelgrund des Fotos ist Großenwieden(Weserfähre!),
rechts -
jenseits der umbuschten alten Kiesteiche - liegt das
Weserdorf Kleinenwieden,
wo man ganz am rechten Bildrand die neu entstehenden Kiesteiche
jenseits der Weser
blinken sieht, und rechts
darüber erkennt man Hohenrode am Taubenberg und die
Streusiedlung von Strücken.
Ganz im rechten Hintergrund sind die blauen lippischen
Berge sichtbar.
Nördlich des Mönchebergs - also auf der
Auetaler Seite - liegt das abgelegene
Schneetal mit den Gutshöfen Bodenengern
und Oelbergen.
Am Südosthang des Mönchebergs gibt es einen idyllischen Pfad,
der in Serpentinen
an den Waldrand von Rohden hinunterführt.
Im Nordosten, am Rohdener Pass, ist der Möncheberg durch
einen Steinbruch zerstört.
Bis auf Weiteres ist der
Steinbruchbetrieb durch amtliche Verfügung
stillgelegt, nach Kämpfen
der Bevölkerung um das Jahr 1980 herum; es wurden neben der
Landschaftszerstörung auch
Nachteile für die Trinkwassergewinnung befürchtet. Aber die Absicht der
Steinbruchfritzen
ist nicht aufgegeben, denn die Anlage steht noch. Besitzer ist die Norddeutsche Naturstein GmbH
wie beim Messingberg und beim Riesenberg :

Steinbruchbetrieb an der Nordostseite des
Mönchebergs
15.10.2007
Weitere Berge
F.Eix / 30. Juli 2007
ergänzt: 15.10.07,
19.7.09 und 14.8.09
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