Der Messingberg
.
Man hätte ja eigentlich garnichts gegen den fälschlicherweise
sogenannten "Fürsten"!
(Lokale Zeitungsfritzen usw. titulieren
ihn gerne so, es steckt nämlich noch immer der kniefällige
Untertanengeist in ihnen!)
 
Aber weil Alexander zu Schaumburg Lippe
aus purer Geldgier den Steinberger Messingberg
auch nach dessen Einsturz mit Fleiß weiter
zerstören läßt, muß man ihn scharf kritisieren!
Der Herr ist ein Landschaftszerstörer unserer Heimat!

Der Messingberg
, ein wichtiger Berg in der Kette
der Weserberge, ist sein Eigentum, weil die
schaumburg-lippischen Schlappschwänze
die Sippe 1919 nur unzureichend enteigneten!

In Rinteln erschien Alexander zu Schaumburg-Lippe
auf einigenWahlplakaten der FDP zur Bundestagswahl 2013!
Die "Mövenpickpartei" FDP, der dieser Mensch angehört,
ist glücklicherweise inzwischen aus dem Bundestag geflogen.
Es war daher sinnvoll, daß die Plakate schon vor dem 21.9.
wieder verschwunden waren! Und es ist auch gut, daß diese
Herrschaften verschwinden!

Inhalt:  1. Topografie des Bergs

            2.  Der zerstörte Berg

            3.  Die raffgierigen Zerstörer des Bergs
                  3.1 Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe, Bückeburg

                      3.2 Bemerkungen zur Namens-Schwindelei des
                            Alexander zu Schaumburg-Lippe

                      3.3
Der Großkonzern Wilh. Wehrhahn KG, Köln

                  4. Der verriegelte und verrammelte Berg

                  5. Der sogenannte Freizeit- und Erlebnispark

                  6. Forderungen an die CDU-Regierung in Hannover

               7. Geschichtliche Besonderheiten usw.


Topografie

Der Messingberg(270 m) liegt im Wesergebirge bei Steinbergen,
auf der Nordseite von Steinbergen und östlich des Steinberger Passes.

Er ist auf etwa halber Strecke zwischen den Weserstädten Hameln und
Minden/Westfalen gelegen, rd. 50 km südwestlich von Hannover.
Der Berg und Steinbergen liegen dicht südlich der A2, vier km nordöstlich
der Kleinstadt Rinteln a. d. Weser und vier km südlich des Badeorts Bad Eilsen
im Landkreis Schaumburg.


       Bitte warten Sie, Ihr Browser lädt das Foto
                        Der Messingberg(Südseite) über Steinbergen            1.4.2007

                         Das häßlichen Gebilde links auf dem Berg
                        -  "halb Förderturm, halb Sprungschanze"  -
                     gehört zum sogenannten Freizeitpark "Steinzeichen,
                     einem Beschwichtigungsprojekt der Bergzerstörer! 


Die benachbarten Berge sind:
                
im Westen: die Hirschkuppe(250 m)
im Osten:   die Westendorfer Egge(296 m) 


Der zerstörte Berg
  
Auf der Nordseite ist der Messingberg durch den Steinbruch total zerstört und
im Nordosten ist in der Nacht zum 11. Dezember 2004 der Kamm auf 300 m Länge
zusammengebrochen
, weil die Steinbruchgesellschaft ohne Rücksicht auf Natur und
Landschaftsbild zuviel abgebaut hat, siehe die folgenden Photos:

      
   Der am 11.12.2004 zusammengebrochene Kamm des Messingbergs(Nordseite)


      

  Der zusammengebrochene Messingberg (über Buchholz hinweg gesehen22.4.07


Raffgier eines rheinischen Konzerns und eines
heimischen Privatkapitalisten zerstören den Berg


Der Steinbruch muß entgültig stillgelegt werden, eine Forderung der sich
die nachfolgend angeführten Nutznießer bislang entziehen dürfen.

Der Berg gehört dem "Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe", der sich
einen Dreck um die Natur- und Landschaftszerstörung kümmert. Er entbehrt
der sozialen Verantwortung in seinem Umfeld und ist nur an Tantiemen aus
dem Gesteinsabbau interessiert. Wenn er ererbtes Gut wie den Messingberg
so gnadenlos und unwiederbringlich zerstören läßt, so handelt er zweifelsfrei
gegen die Interessen der Gesellschaft, d. h. vor allem auch der nachfolgenden
Generationen, und ob das im Sinne seiner Nachkommen liegt, ist fraglich.

Wenn man das Verhalten des Herrn Schaumburg-Lippe in öffentlicher und
auch 
-  s. u.!  -  in privatrechtlicher Hinsicht gegenüber seinen Verwandten
betrachtet, dann bedauert man, daß diese alte, adlige Bauernschinder-Familie
nur unzureichend enteignet wurde
. Der Herr in Bückeburg, wie würde er
wohl dastehen, wenn er wie ein Normalbürger sein Geld verdienen müßte!
In Bückeburg läßt er sich  -  wenn er durch die Stadt geht  -  lächerlicherweise
mit "Durchlaucht" anreden. Darunter macht er es offenbar nicht!

Die besondere Raffgier der kontemporären Bückeburger Grafen-Familie*
gegenüber bestimmten Verwandten, die eigentlich logisch aus der Tatsache
des Vorenthaltens wichtiger familien- und erbrechtlicher Unterlagen aus
dem Bückeburger Staatsarchiv zu schließen ist, kann man durch die Lektüre
folgender Internet-Seiten erkennen, nämlich in der Internetausgabe des Buches
von Alexander Vom Hofe: "Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele
Unrechtssystem". Eine informative und lobende Kurzbeschreibung des Buches
findet man in der Buchbesprechung auf der Seite von amazon.de!

Und auf der folgenden Internetseite: www.politikkritik.info

Dazu ergänzende weitere Einzelheiten über die kritikwürdige Bevorzugung
dieser Bückeburger Herrschaften
durch staatliche Stellen  in Hannover gibt es
auf folgender Seite: http://digireg.twoday.net/stories/5167535/

Wegen der Nazivergangenheit des Großvaters ist Alexander von Schaumburg-
Lippe zudem in Erbstreitigkeiten verwickelt. Sein alleiniges Anrecht auf den
Messingberg und den Steinbruch in Steinbergen, auf die Wälder im Landkreis
Schaumburg, auf das Schloß und die vielen großen anderen Besitztümer wird
bestritten, siehe auch diese Internetverbindung!


Bei einigem Forschen im Internet über Alexander zu Schaumburg-Lippe,
den jetzigen "Chef des Hauses Schaumburg-Lippe", wie sich seine
"Hochfürstliche Durchlaucht
zu nennen beliebt, findet man
merkwürdige Dinge heraus: So besuchte der Herr zu Schaumburg-Lippe
im März 2009 Israel. Dort schmeichelte er sich  -  aus welchen Gründen
auch immer -  mit einer Lüge ein
, die eines Adligen anundfürsich unwürdig ist.
Aber der Herr ist offenbar kein Edler.
Er log den Israelis vor, e
in Onkel von ihm habe nach seiner Verhaftung
im Hauptquartier der Gestapo in Berlin mit gezielten Faustschlägen zwei
Gestapo-Leute niedergestreckt, um sich dann aus dem Fenster in den Tod
zu stürzen, weil er keine Verschwörer gegen Hitler verraten wollte.
(siehe den folgenden Internet-Link zu dem deutschen Journalisten
Ulrich W. Sahm, bitte klicken!)

Daß es einen solchen "Onkel" des Alexander zu Schaumburg-Lippe nie gab,
wird jedem Leser nach der Lektüre des auch im Internet abgespeicherten
Buches eines Mitgliedes der Familie derer zu Schaumburg-Lippe sofort klar:
"Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem".

Wer sich wirklich aus dem Fenster stürzte war nicht Alexanders Onkel
sondern ein ehemaliger Angestellter, nämlich
Kurt Freiherr von Plettenberg,
der von 1937 - 1941 die "Fürstliche" Hofkammer verwaltete(s. den folgenden
Link zur Biographie von Plettenberg!)
sowie einen gesonderten Link zu
einer Gedenkfeier für Kurt von Plettenberg
in seiner Geburtsstadt Bückeburg.
Am 10. März 1945, als sich von Plettenberg vor den Nazis in der Prinz Albrecht-Str.
in Berlin aus dem Fenster stürzte, war dieser schon jahrelang kein Angesteller des
"Hauses" Schaumburg-Lippe mehr! Aber drei Prinzen zu Schaumburg-Lippe**
waren stramme Nazis, einer von ihnen war Prinz Wolrad zu Schaumburg-Lippe,
der Großvater des jetzigen Hausherrn des Bückeburger Schlosses.

** von den Großonkels Alexanders zu Schaumburg-Lippe war einer SS-Obersturmbann-
führer, der andere war sogar Adjutant von Reichs-Propagandaminister Joseph Goebbels!

Man hätte ja garnichts gegen
Alexander zu Schaumburg-Lippe,
aber da er mit Fleiß und aus Geldgier
den Steinberger Messingberg sogar
noch über dessen Einsturz hinaus
abbauen läßt !!!


Wer sich ein Bild davon machen will, welcher Glanz den Landpartie-Prinz
zu Schaumburg-Lippe
und seine unmittelbaren Vorfahren umgibt, dem sei
die folgende Internetseite empfohlen:
http://archiv.twoday.net/stories/3810499/#5746021


*   Anmerkung:  Es ist offenbar so, daß der Titel "Fürst" widerrechtlich
     geführt wird
  -  wahrscheinlich aus Prestigegründen und mit der Erwartung
     der Sonderbehandlung durch staatliche Stellen. (Seine späteren Vorfahren  hatten den
      Titel "Fürst" nicht durch besondere Verdienste sondern angeblich durch ein Versehen
      Napoleons erworben!)

Ausgiebig und kompetent diskutiert wird die Namens-Schwindelei
des Alexander zu Schaumburg-Lippe
auf der folgenden Internetseite
(klicken!)


     Nach den juristischen Gutachten also muß die richtige Namensbezeichnung
     des betreffenden Herrn lauten "Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe"
     (Siehe auch:
http://www.rechtsanwaltmoebius.de/presse/schaumburg-lippe_85.pdf.
     und: 
http://www.rechtsanwaltmoebius.de/presse/schaumburg-lippe_86.pdf )

Auch die Bezeichnung "F ü r s t l i c h e  Hofkammer" ist demnach falsch!
Die "Fürstliche Hofkammer" ist nur der Geschäftsbetrieb des Alexander zu Schaumburg-Lippe.

     Nichtsdestoweniger erwartet dieser Mensch in Briefen die Anrede:
    "Hochfürstliche Durchlaucht"! (s. http://digireg.twoday.net/stories/5167535/#comments)
     Denn wir sind hier wohl im schaumburg-lippschen Operetten-Theater!

    Wenn es sich beispielsweise um die englische Königin oder
    den spanischen König handelte, die repräsentative Staatsämter
    innehaben, sind entsprechende Anreden angebracht, um dem
    Amt dieser Personen den gebührenden Respekt zu erweisen.
    Aber dieser Herr Schaumburg-Lippe ist ja nichts weiter als
    ein reicher Privatman
n
mit Schloß, der sich hier
    wer-weiß-wie-groß in seiner Seifenoper aufzuspielen versucht!
    Mit der Bezeichnung "Fürst" betreibt er Etikettenschwindel.


Am 21. Dezember wurde bei der Staatsanwaltschaft in Gera
ein Strafverfahren
(klicken!) gegen den Etikettenschwindler eröffnet.
Angezeigt wurde seine "Hochfürstliche Durchlaucht" durch
Waldemar Prinz zu Schaumburg-Lippe-Nachod
, der mit dem
dänischen Königshaus verwandt ist.

Diesen Prinzen und seine Angehörigen hatte der "Operettenfürst" aus
dem Bückeburger Schloss gemeinsam mit seiner adeligen Sippschaft
törichterweise grob verunglimpft, indem er die folgende freche Erklärung (klicken!)
an die Presse gab. Die Strafanzeige ist die verständliche Retourkutsche
dafür.


Alexander zu Schaumburg-Lippe hat den Messingberg an die Steinbruchgesellschaft
"Norddeutsche Naturstein GmbH", Firmensitz in Flechtingen bei Magdeburg,
verpachtet und obwohl er einer der reichsten Adelsfamlien Deutschlands angehört,
scheffelt er aus jeder Tonne Gestein aus der Bergzerstörung seinen Geldanteil.
Adelige Geldgier vereint mit gnadenlosem Profitstreben des Tochterunternehmens
eines Konzerns, nämlich des rheinischen Großkonzerns Wilh. Wehrhahn KG, Köln.
(Siehe dazu auch den folgenden Link: Beteiligung Schmidt-Gruppe,
Nordeutsche Naturstein) bereichern sich hier auf Kosten der Allgemeinheit
und künftiger Generationen.

Die Steinbruchgesellschaft möchte den Berg total abtragen, wodurch eine Lücke
in der Weserbergkette entstehen würde
.

Die Regierung in Hannover unterliegt dem Einfluß der Lobbyisten der
Steinbruchindustrie und des adligen Eigentümers des Bergs
und sieht tatenlos
zu. Sonst würde ja der nds. Ministerpräsident Wulff(CDU) nicht mehr zu
Empfängen bzw. ins Bückeburger Schloß eingeladen!
Sie verschanzt sich heuchlerisch hinter dem Argument der Rohstoffsicherung,
denn Steine aus dem lieferbereiten Norwegen
(eine nachgeprüfte Behauptung!),
die über Schiff- und Binnenschiffahrt lieferbar wären, schlägt sie aus
.

Am 13. Juni 2009 berichtete die Lokalpresse, die Steinbruchgesellschaft wolle
die Zerstörung des Messingbergs einstellen, der politische und gesellschaftliche
Druck sei zu groß. Nur der sog. "Werkstattfelsen" nahe der Autobahn A2 solle
noch auf vier bis fünf weitere Jahre abgetragen werden, dann würde der Stein-
bruch stillgelegt. Der Grundeigentümer, Alexander zu Schaumburg-Lippe,
müsse noch zustimmen! Aber auch im September 2013 ist von einer Zustimmung
des adeligen Bergzerstörers noch nichts bekannt geworden!


           

Der verriegelte und verrammelte Messingberg

           
                   Am Messingberg ist fast alles verriegelt und verrammelt!

Die wichtigsten Waldwege sind unmäßig verbreitert und mit Schotter aus dem
Steinbruch vollgeschüttet worden
; die Steinbruchfritzen möchten vorsorgen
für schwere Fahrzeuge, wenn die gefälligen Behörden usw. (s.o.) sie dereinst
auch auf der Südseite den ganzen Berg abbauen lassen!

Die folgende frühere Aussicht vom Messingberg kann niemand mehr genießen,
da der Gipfel und die Hänge bis zur Höhe der südlichen Vorberge durch
einen mannshohen, teilweise sogar mit Stacheldraht versehenen Zaun
abgesperrt sind:

Der frühere Blick vom Kamm des Messingbergs auf Steinbergen und das Wesertal:

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                So war der Blick vom Messingberg auf Steinbergen und das Wesertal
                                       noch in den
1950-er Jahren

Das Übungsgelände des Alpenvereins ist auch zerstört:
Am Südosthang des Messingberges(= Hangseite zur Weser hin) befindet sich ein
kleinerer Steinbruch aus alter Zeit, der unter den Buchenbäumen versteckt liegt.
An seinen maßvoll hohen Felswänden übte immer die Hamelner Sektion des
Deutschen Alpenvereins. Damit ist es nun auch vorbei. Das Übungsgelände darf
nicht mehr betreten werden.


Der sogenannte Freizeit- und Erlebnispark Steinzeichen

Im westlichen Teil des Steinbruchs wurde Ende der 1990-er der sogenannte
"Freizeit- und Erlebnispark Steinzeichen" angelegt, ein Human Relations-
und Ablenkungsunternehmen der Steinbruchgesellschaft:
               

        
    Der verheerende Steinbruch auf der Nordseite des Messingbergs(Blick nach
    Westen in Richtung
des sog. "Freizeit- und Erlebnisparks Steinzeichen"
mit
    seinem Aussichtsturm, der in einem Gutachten des Heimatvereins kritisiert
    wurde mit den Worten "Halb Förderturm, halb Sprungschanze.")


Während des zweiten Weltkriegs wurden auf dem Gelände dieses "Erlebnisparks"
KZ-Häftlinge gequält und ermordet! Siehe den folgenden Link: MORDLOCH

Betreiber der Einrichtung ist die "Erlebniswelt Naturstein Beteiligungs- und
Verwaltungsgesellschaft mbH
" an der auch der Grundeigentümer des Geländes,
der oben erwähnte Alexander zu Schaumburg-Lippe, beteiligt ist.




Forderungen an die CDU-Regierung in Hannover:

               Keine weiteren Abbaugenehmigungen am Messingberg erteilen!

               Keine Bergzerstörung mehr im schon genug
               geschundenen Weserbergland zulassen!
            
              Hingegen Steine auf dem Seeweg und durch die Binnenschiffahrt
              vom lieferbereiten Norwegen importieren lassen!

  Den Messingberg absperren und so lassen, wie er jetzt ist.

              Aber da muß schon viel passieren, ehe die Politiker in Hannover
              auf die Bedienung von Steinbruchsverbandsinteressen verzichten.
              Die Herren sind sich nämlich gerne jederzeit gegenseitig gefällig.


Geschichtliche Besonderheiten usw.

Von den Altvorderen wurde berichtet:

-   Auf dem Kamm des Messingberges, etwa in der Mitte, gab es früher bis
    in die 1950-er Jahre hinein, einen markanten großen alten Baum, dicht an
    der Felskante zum Wesertal: eine alle anderen Bäume überragende alte Eiche
    mit mächtiger Baumkrone.

    Dieser bemerkenswerte Baum war eine Art Wahrzeichen des Messingberges
    über dem Wesertal und wurde auf Platt ironischerweise "De Oulen Brandschen
    ör Appelboom
" genannt(auf hochdeutsch: "Der alten Frau Brand ihr Apfelbaum").
    Die Entstehung des Namens ist unklar. Jedenfalls muß es im 18./19. Jahrhundert
    eine Frau Brand im Dorf gegeben haben, eine arme alte und vielleicht schrullige
    Kräuter- oder Fallholzsammlerin oder Ziegenhirtin, der ironischerweise dieser
    große Eichenbaum als Eigentum zugeschrieben wurde. Der Baum gehörte
    selbstverständlich wie aller Wald bei Steinbergen der Bückeburger Grafen-
    oder Fürstenfamilie.
    Unter den Hausbesitzersfamilien in Steinbergen bis 1945 kommt jedenfalls
    der Name Brand(t) nicht vor, also muß die alte Brand eine besitzlose, arme
    alte Frau gewesen sein, mit der man seinen Spaß trieb! 

    Besonders gut sah man diesen einzeln stehenden Baum aus der heutigen
    mittleren Bachstrasse im Unterdorf, etwa vom früheren Bauernhof Gottschalk,
    damals Steinbergen Nr. 15 (früher gab es in Steinbergen keine Straßennamen,
    sondern alle Steinberger Höfe und Häuser waren durchnumeriert von 1 bis über 200!
    Dieser Hof Steinbergen Nr. 15 wurde im 2. Weltkrieg durch amerikanisches
    Granatfeuer total zerstört! Später war dort die Hausstelle von Malermeister
    Heinz Korth und seiner Ehefrau Margarethe, geborene Gottschalk["Tante Grete"]).

    In den 1950-er Jahren hat der Sturm den mächtigen freistehenden Baum zerbrochen
    und auch der Stumpf ist lange verschwunden.

-   Am Nordwesthang dicht über dem alten Teil des wüsten Steinbruchs befindet
    sich ein kleines Plateau, das Pionierplatte genannt wurde, denn es wurde einst
    von Pionieren übungshalber angelegt.

    Am bergseitigen Rand der Pionierplatte befindet sich der mannshohe Eingang
    zu einer 30 m tiefen Höhle, der vor Jahren versperrt wurde. Irgendwann Anfang
    der 1940-er Jahre fiel ein neugieriger Mann, der den Eingangsbereich der Höhle
    untersuchen wollte, in das tiefe dunkle Loch und blieb auf einem Felsvorsprung
    mit einem Beinbruch in der Dunkelheit hängen. Nachdem er drei Tage dort
    ausharren mußte, lockte sein Schreien schließlich Rettung herbei.

    Folgte man früher dem schmalen Pfad auf dem Kamm des Messingberges
    nach Osten, so kam man, wo sich der Pfad zum Westendorfer Pass neigte
    auf der rechten, also wesertalseitigen, Wegseite an einem kleinen Steinbruch
    vorbei mit ca. 10 - 15 m Tiefe. An diesen kleinen Felswänden übten früher
    Bergsteiger des Alpenvereins, Sektion Hameln. Das ist auch vorbei, da wegen
    der zerstörerischen Steinbruchbetreiber der Pfad gesperrt ist.

-   Die Tierwelt am Messingberg ist die lokal übliche: Rehe, wenige Hasen, ab und
    zu wohl auch Wildschweine. Vor einigen Jahren hatten sich in den Bereich
    Messingberg/Westendorfer Egge(=der nächste Berg nach Osten) einmal Mufflons
    (= Wildschafe) aus den Bückebergen verirrt und waren hier standorttreu geworden.
    Sie wurden jedoch von schießwütigen Sonntagsjägern gnadenlos abgeknallt.

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Weitere Informationen zum Steinbruch und zur Zerstörung des Messingbergs

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                                                                                                 5. April 2007
                                                                                            (aktualisiert 12.5.07,
                                                                                             ergänzt 21.7.09 und
                                                                                             4.11. - 29.12.09/
                                                                                             5.-6.11.10, 22.4. und
                                                                                             22.5.14, 14.7.2016)