Der Messingberg
Inhalt: 1. Topografie des Bergs
2. Der zerstörte Berg
3. Die raffgierigen
Zerstörer des Bergs
3.1 Alexander Prinz zu
Schaumburg-Lippe, Bückeburg
3.2 Bemerkungen zur Namens-Schwindelei des
Alexander zu Schaumburg-Lippe
3.3 Der
Großkonzern Wilh.
Wehrhahn KG, Köln
4. Der verriegelte und verrammelte Berg
5. Der sogenannte Freizeit- und
Erlebnispark
6. Forderungen an die CDU-Regierung in
Hannover
7. Geschichtliche
Besonderheiten usw.
Topografie
Der Messingberg(270 m) liegt im Wesergebirge bei
Steinbergen,
auf der Nordseite von Steinbergen und
östlich des Steinberger Passes.
Er ist auf etwa halber Strecke zwischen den Weserstädten Hameln und
Minden/Westfalen gelegen, rd. 50 km südwestlich von Hannover.
Der Berg und Steinbergen liegen dicht südlich der A2, vier km
nordöstlich
der Kleinstadt Rinteln a. d. Weser und vier
km südlich des Badeorts Bad Eilsen
im Landkreis Schaumburg.

Der Messingberg(Südseite) über Steinbergen
1.4.2007
Das häßlichen Gebilde links auf dem Berg
- "halb Förderturm, halb Sprungschanze" -
gehört zum sogenannten Freizeitpark "Steinzeichen,
einem Beschwichtigungsprojekt der Bergzerstörer!
Die benachbarten Berge sind:
im Westen: die Hirschkuppe(250 m)
im Osten: die Westendorfer
Egge(296 m)
Der zerstörte Berg
Auf der Nordseite ist der Messingberg durch den Steinbruch total
zerstört
und
im Nordosten ist in der Nacht zum 11. Dezember 2004 der Kamm auf
300 m Länge
zusammengebrochen, weil die Steinbruchgesellschaft ohne
Rücksicht auf Natur und
Landschaftsbild zuviel abgebaut hat, siehe die folgenden Photos:

Der
am 11.12.2004 zusammengebrochene Kamm des
Messingbergs(Nordseite)

Der
zusammengebrochene Messingberg (über Buchholz hinweg
gesehen) 22.4.07
Raffgier eines rheinischen Konzerns und eines
heimischen Privatkapitalisten zerstören den Berg
Der Steinbruch muß entgültig stillgelegt werden, eine Forderung der sich
die nachfolgend angeführten Nutznießer bislang entziehen dürfen.
Der Berg
gehört dem "Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe", der
sich
einen Dreck um die Natur- und Landschaftszerstörung kümmert. Er entbehrt
der sozialen Verantwortung in seinem Umfeld und ist nur an Tantiemen
aus
dem Gesteinsabbau interessiert. Wenn er ererbtes Gut wie den Messingberg
so gnadenlos und unwiederbringlich zerstören läßt, so handelt er
zweifelsfrei
gegen die Interessen der Gesellschaft, d. h. vor allem auch der
nachfolgenden
Generationen, und ob das im Sinne seiner Nachkommen liegt, ist fraglich.
Wenn man
das Verhalten des Herrn Schaumburg-Lippe in öffentlicher
und
auch -
s. u.! - in
privatrechtlicher Hinsicht
gegenüber seinen Verwandten
betrachtet, dann bedauert man, daß diese alte, adlige
Bauernschinder-Familie
nur unzureichend enteignet wurde. Der Herr in Bückeburg, wie
würde er
wohl dastehen, wenn er wie ein Normalbürger sein Geld verdienen
müßte!
In Bückeburg läßt er sich - wenn er durch die Stadt
geht - lächerlicherweise
mit "Durchlaucht" anreden. Darunter macht er es offenbar
nicht!
Die besondere Raffgier der kontemporären Bückeburger
Grafen-Familie*
gegenüber
bestimmten Verwandten, die
eigentlich logisch aus der Tatsache
des Vorenthaltens wichtiger familien- und erbrechtlicher Unterlagen aus
dem Bückeburger Staatsarchiv zu schließen ist, kann man durch die
Lektüre
folgender Internet-Seiten erkennen, nämlich in der Internetausgabe
des Buches
von Alexander Vom Hofe: "Vier
Prinzen zu Schaumburg-Lippe und
das parallele
Unrechtssystem". Eine informative und lobende Kurzbeschreibung
des Buches
findet man in der Buchbesprechung
auf der Seite von amazon.de!
Dazu ergänzende weitere Einzelheiten über die kritikwürdige
Bevorzugung
dieser Bückeburger Herrschaften durch
staatliche Stellen in Hannover gibt es
auf folgender Seite: http://digireg.twoday.net/stories/5167535/
Wegen der Nazivergangenheit des Großvaters ist Alexander von
Schaumburg-
Lippe zudem in Erbstreitigkeiten verwickelt. Sein alleiniges
Anrecht auf den
Messingberg und den Steinbruch in Steinbergen, auf die Wälder im
Landkreis
Schaumburg, auf das Schloß und die vielen großen anderen Besitztümer
wird
bestritten, siehe diesen Link!
Bei einigem Forschen im Internet über Alexander zu
Schaumburg-Lippe,
den jetzigen "Chef des Hauses Schaumburg-Lippe", wie sich seine
"Hochfürstliche Durchlaucht" zu nennen beliebt, findet
man
merkwürdige Dinge heraus: So besuchte der Herr zu Schaumburg-Lippe
im März 2009 Israel. Dort schmeichelte er sich -
aus welchen
Gründen
auch immer - mit einer Lüge ein, die eines Adligen
anundfürsich
unwürdig ist.
Aber der Herr ist offenbar kein Edler.
Er log den Israelis vor, ein
Onkel von ihm
habe nach seiner Verhaftung
im Hauptquartier der
Gestapo in Berlin mit gezielten Faustschlägen zwei
Gestapo-Leute
niedergestreckt, um sich dann aus dem Fenster in den Tod
zu stürzen, weil er keine Verschwörer gegen Hitler verraten wollte.
(siehe
den folgenden Internet-Link zu dem deutschen Journalisten
Ulrich
W. Sahm, bitte klicken!)
Daß es einen solchen "Onkel" des Alexander zu
Schaumburg-Lippe nie gab,
wird jedem Leser nach der Lektüre des auch im Internet abgespeicherten
Buches eines Mitgliedes der Familie derer zu Schaumburg-Lippe sofort
klar:
"Vier
Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem".
Wer sich wirklich aus dem Fenster stürzte war nicht Alexanders Onkel
sondern ein ehemaliger Angestellter, nämlich Kurt
Freiherr von Plettenberg,
der von 1937 - 1941 die "Fürstliche" Hofkammer verwaltete(s. den
folgenden
Link zur Biographie von Plettenberg!) sowie einen
gesonderten
Link zu
einer Gedenkfeier für Kurt von Plettenberg in seiner
Geburtsstadt Bückeburg.
Am 10. März
1945, als sich von Plettenberg vor den Nazis in der Prinz Albrecht-Str.
in Berlin aus dem Fenster stürzte, war dieser schon jahrelang kein
Angesteller des
"Hauses" Schaumburg-Lippe mehr! Aber drei Prinzen zu
Schaumburg-Lippe**
waren stramme Nazis, einer von ihnen war Prinz Wolrad zu
Schaumburg-Lippe,
der Großvater des jetzigen
Hausherrn des Bückeburger Schlosses.
** von den Großonkels Alexanders zu Schaumburg-Lippe war einer
SS-Obersturmbann-
führer, der andere war sogar Adjutant von Reichs-Propagandaminister
Joseph Goebbels!
Wer sich ein Bild davon machen will, welcher Glanz den Landpartie-Prinz
zu Schaumburg-Lippe und seine unmittelbaren Vorfahren umgibt,
dem sei
die folgende Internetseite empfohlen:
http://archiv.twoday.net/stories/3810499/#5746021
* Anmerkung: Es ist
offenbar so, daß der
Titel "Fürst"
widerrechtlich
geführt wird -
wahrscheinlich aus
Prestigegründen und mit der Erwartung
der Sonderbehandlung durch staatliche Stellen.
(Seine späteren Vorfahren hatten den
Titel "Fürst" nicht
durch besondere Verdienste sondern angeblich durch
ein Versehen
Napoleons erworben!)
Ausgiebig und
kompetent diskutiert wird die
Namens-Schwindelei
des Alexander zu Schaumburg-Lippe auf der folgenden
Internetseite(klicken!)
Nach den juristischen Gutachten
also muß
die richtige
Namensbezeichnung
des
betreffenden
Herrn lauten "Alexander Prinz zu
Schaumburg-Lippe"
(Siehe auch: http://www.rechtsanwaltmoebius.de/presse/schaumburg-lippe_85.pdf.
und: http://www.rechtsanwaltmoebius.de/presse/schaumburg-lippe_86.pdf
)
Auch die
Bezeichnung "F ü r s t l i c h e Hofkammer" ist
demnach falsch!
Die "Fürstliche Hofkammer" ist nur der Geschäftsbetrieb des Alexander
zu Schaumburg-Lippe.
Nichtsdestoweniger erwartet dieser Mensch in
Briefen die Anrede:
"Hochfürstliche
Durchlaucht"! (s. http://digireg.twoday.net/stories/5167535/#comments)
Denn wir sind hier wohl im schaumburg-lippschen
Operetten-Theater!
Wenn es sich beispielsweise um die englische Königin
oder
den spanischen König handelte, die repräsentative
Staatsämter
innehaben, sind
entsprechende Anreden angebracht, um dem
Amt dieser Personen den
gebührenden Respekt zu erweisen.
Aber dieser Herr Schaumburg-Lippe ist ja
nichts
weiter als
ein reicher Privatmann mit Schloß,
der sich hier
wer-weiß-wie-groß
in seiner Seifenoper aufzuspielen versucht!
Mit der Bezeichnung "Fürst" betreibt er
Etikettenschwindel.
Am 21. Dezember wurde bei der Staatsanwaltschaft in Gera
ein Strafverfahren
(klicken!) gegen den Etikettenschwindler eröffnet.
Angezeigt wurde seine "Hochfürstliche Durchlaucht" durch
Waldemar Prinz zu Schaumburg-Lippe-Nachod, der mit dem
dänischen Königshaus verwandt ist.
Diesen Prinzen und seine Angehörigen hatte der "Operettenfürst"
aus
dem Bückeburger Schloss gemeinsam mit seiner adeligen Sippschaft
törichterweise grob verunglimpft, indem er die folgende
freche Erklärung (klicken!)
an die Presse gab. Die Strafanzeige ist die verständliche Retourkutsche
dafür.
Alexander zu Schaumburg-Lippe
hat den Messingberg an die Steinbruchgesellschaft
"Norddeutsche Naturstein GmbH",
Firmensitz in Flechtingen bei Magdeburg,
verpachtet und obwohl er einer
der reichsten Adelsfamlien Deutschlands angehört,
scheffelt er aus jeder
Tonne Gestein aus der Bergzerstörung seinen Geldanteil.
Adelige Geldgier
vereint mit gnadenlosem Profitstreben des Tochterunternehmens
eines Konzerns, nämlich des rheinischen Großkonzerns Wilh.
Wehrhahn KG, Köln.
(Siehe dazu auch den folgenden Link: Beteiligung Schmidt-Gruppe,
Nordeutsche Naturstein)
bereichern sich hier auf Kosten der Allgemeinheit
und künftiger
Generationen.
Die Steinbruchgesellschaft möchte den Berg total abtragen, wodurch
eine
Lücke
in der Weserbergkette entstehen würde.
Die
Regierung in Hannover unterliegt dem Einfluß der Lobbyisten
der
Steinbruchindustrie und des adligen Eigentümers des Bergs und sieht
tatenlos
zu. Sonst würde ja der nds. Ministerpräsident Wulff(CDU) nicht mehr zu
Empfängen bzw. ins Bückeburger Schloß eingeladen!
Sie verschanzt sich heuchlerisch hinter dem Argument der
Rohstoffsicherung,
denn Steine aus dem lieferbereiten Norwegen(eine
nachgeprüfte Behauptung!),
die über Schiff- und
Binnenschiffahrt lieferbar wären, schlägt sie
aus.
Am 13. Juni 2009 berichtete die Lokalpresse, die
Steinbruchgesellschaft wolle
die Zerstörung des Messingbergs einstellen, der politische und
gesellschaftliche
Druck sei zu groß. Nur der sog. "Werkstattfelsen" nahe der Autobahn A2
solle
noch auf vier bis fünf weitere Jahre abgetragen werden, dann würde der
Stein-
bruch stillgelegt. Der Grundeigentümer, Alexander zu
Schaumburg-Lippe,
müsse noch zustimmen! Aber auch im
September
2010 ist von einer Zustimmung
des adeligen Bergzerstörers noch nichts bekannt geworden!
Der verriegelte und verrammelte Messingberg
Am Messingberg ist fast alles verriegelt und verrammelt!
Die wichtigsten Waldwege sind unmäßig verbreitert und mit Schotter
aus dem
Steinbruch vollgeschüttet worden; die Steinbruchfritzen möchten
vorsorgen
für schwere Fahrzeuge, wenn die gefälligen Behörden usw.
(s.o.) sie dereinst
auch auf der Südseite den ganzen Berg abbauen lassen!
Die
folgende frühere Aussicht vom Messingberg kann niemand mehr
genießen,
da der Gipfel und die Hänge bis zur Höhe der südlichen Vorberge durch
einen mannshohen, teilweise sogar mit Stacheldraht versehenen Zaun
abgesperrt sind:
Der frühere Blick vom Kamm des Messingbergs auf Steinbergen und das
Wesertal:

So war der Blick vom Messingberg auf
Steinbergen und das Wesertal
noch in den1950-er Jahren
Das Übungsgelände des Alpenvereins ist auch zerstört:
Am Südosthang des Messingberges(= Hangseite zur Weser hin) befindet
sich ein
kleinerer Steinbruch aus alter Zeit, der unter den Buchenbäumen
versteckt liegt.
An seinen maßvoll hohen Felswänden übte immer die Hamelner Sektion
des
Deutschen Alpenvereins. Damit ist es nun auch vorbei. Das Übungsgelände
darf
nicht mehr betreten werden.
Der sogenannte Freizeit- und Erlebnispark Steinzeichen
Im
westlichen Teil des Steinbruchs wurde Ende der 1990-er der sogenannte
"Freizeit- und Erlebnispark
Steinzeichen" angelegt, ein
Human Relations-
und Ablenkungsunternehmen der
Steinbruchgesellschaft:

Der verheerende Steinbruch auf der Nordseite des
Messingbergs(Blick nach
Westen in Richtung des sog. "Freizeit- und Erlebnisparks
Steinzeichen"
mit
seinem Aussichtsturm,
der in einem Gutachten des Heimatvereins
kritisiert
wurde mit den Worten
"Halb Förderturm, halb
Sprungschanze.")
Während des zweiten Weltkriegs
wurden auf dem Gelände dieses "Erlebnisparks"
KZ-Häftlinge gequält und ermordet! Siehe den folgenden Link: MORDLOCH
Betreiber der Einrichtung ist die "Erlebniswelt Naturstein
Beteiligungs- und
Verwaltungsgesellschaft mbH" an der auch der Grundeigentümer des
Geländes,
der oben erwähnte Alexander zu Schaumburg-Lippe, beteiligt ist.
Forderungen
an die CDU-Regierung in Hannover:
Keine weiteren Abbaugenehmigungen am Messingberg erteilen!
Keine Bergzerstörung mehr im schon genug
geschundenen
Weserbergland zulassen!
Hingegen Steine auf dem Seeweg und durch die Binnenschiffahrt
vom lieferbereiten Norwegen importieren lassen!
Den Messingberg absperren und so lassen, wie er jetzt ist.
Aber da muß schon viel passieren, ehe die Politiker in Hannover
auf die Bedienung von Steinbruchsverbandsinteressen verzichten.
Die Herren sind sich nämlich gerne jederzeit gegenseitig gefällig.
Geschichtliche Besonderheiten usw.
Von den Altvorderen wurde berichtet:
- Auf dem Kamm des Messingberges, etwa in der Mitte, gab es
früher bis ca.
Ende der 1940-er Jahre einen markanten großen
uralten Baum, eine Eiche,
ganz dicht an der Kante zum Wesertal.
Dieser bemerkenswerte Baum war aus dem ganzen Dorf
Steinbergen sichtbar
und eine Art Markenzeichen des Messingberges über
dem Wesertal und wurde
auf Platt ironischerweise "Oulen Brandschen ör
Appelboom" genannt
(hochdeutsch: "Der alten Frau Brand ihr Apfelbaum").
Irgendwann ist der Baum
zusammengebrochen und spurlos verschwunden.
- Am Nordwesthang dicht über dem alten Teil des wüsten
Steinbruchs befindet
sich ein kleines Plateau, das Pionierplatte
genannt wurde, denn es wurde einst
von Pionieren übungshalber angelegt.
Am bergseitigen Rand der Pionierplatte
befindet sich der mannshohe Eingang
zu einer 30 m tiefen Höhle, der vor Jahren
versperrt wurde. Irgendwann Anfang
der 1940-er Jahre fiel ein neugieriger Mann, der den
Eingangsbereich der Höhle
untersuchen wollte, in das tiefe dunkle Loch und
blieb auf einem Felsvorsprung
mit einem Beinbruch in der Dunkelheit hängen.
Nachdem er drei Tage dort
ausharren mußte, lockte sein Schreien schließlich Rettung
herbei.
- Die Tierwelt am Messingberg ist die lokal
übliche: Rehe, wenige Hasen, ab und
zu wohl auch Wildschweine. Vor einigen Jahren hatten
sich in den Bereich
Messingberg/Westendorfer Egge(=der nächste Berg nach
Osten) einmal Mufflons
(= Wildschafe) aus den Bückebergen verirrt und waren hier
standorttreu geworden.
Sie wurden jedoch von schießwütigen
Sonntagsjägern gnadenlos abgeknallt.
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5. April 2007
(aktualisiert 12.5.07,
ergänzt 21.7.09 und
4.11. - 29.12.09/
5.-6.11.10)