Die deutsche Sprache in das Grundgesetz

      Leserstimmen aus der "Berliner Zeitung" vom 5. Dezember 2008 

               Blick in die französische Verfassung

   Zum Beitrag von Holger Schmale in der "Berliner Zeitung",
   Seite 1, vom 4.12.08:


    In der Logik der Präsidentschaftskandidatin der SPD, Gesine Schwan,
   sind unsere Nachbarn also in hohem Maße ausländerfeindlich. Und das
   schon seit  fünfzig Jahren. In der französischen Verfassung von 1958
   heißt es:    La langue de la République est le francais. Die Sprache der
   Republik ist Französisch.
   Wieso, Frau Schwan, dürfen die Franzosen ihrer Sprache Verfassungs-
   rang einräumen, wir Deutsche aber nicht?
                                                                    Ernst Meinhardt, Berlin



                    Totschlagargument verwendet

    Bundestagspräsident Norbert Lammert hat Recht mit seiner Forderung,
    die deutsche Sprache in das Grundgesetz aufzunehmen. Die Landessprache
    ist ein Grundbestandteil der kulturellen Identität eines Volkes und hat deshalb
    in vielen Ländern Verfassungsrang. Inwiefern ein Bezug auf die kulturelle
    Identität des deutschen Volkes "ausländerfeindlich" sei, sollte Gesine Schwan
    einmal begründen, statt mit Totschlagargumenten das Amt des Bundespräsidenten
    zu beschädigen, bevor sie gewählt ist.

                                                                    Prof. Dr. H. Odermann, Berlin

                                              
Zurück