Das ehemalige Pensionshaus "Haus Helga"
an der heutigen Straße "An der Hirschkuppe"(früher
Waldstr.)
Aussehen früher:

. . . ein natürliches Aussehen des Hauses: Der alte
Kirschbaum steht noch
und die Hausinschrift
"Haus Helga"sowie der Staketenzaun sind 1982
auch noch vorhanden. Die früher mit Fenster-
kreuzen versehenen Fenster sind allerdings schon zu kahlen
"Glotzaugen-" Fenstern verkommen!
Aussehen heute:

. . . heute sind Kirschbaum,
Hausinschrift und Zaun verschwunden und langweilige
geschniegelte
Kahlheit ödet ums Haus. (8/2006)
Das Haus wurde Anfang der 1930-er Jahre gebaut und
gehörte damals dem
Ehepaar Requardt.
Nach
deren Ableben erbte es um 1950 ihre Tochter Minna, verheiratete
Kuhlmann,
und später
die gemeinsame Tochter Helga Kuhlmann(*1935).
Ihre Verwandten benannten das Pensionshaus
Haus nach der Tochter "Haus
Helga".
Herr Kuhlmann war Tischler und arbeitete auf dem "Zimmerplatz" (< klicken)
des alten
Herrn Holstein
(< klicken)
oberhalb des Steinberger Bahnhofs(später
führte dessen Schwieger-
sohn, Herr Miede, diesen holzverarbeitenden Betrieb, der dann
irgendwann teilweise abbrannte
und von dem man heute nichts mehr sieht, weil dort zwei Wohnhäuser
gebaut wurden).
Bis weit in die 1950-er Jahre wurden im "Haus Helga" Sommergäste
beherbergt,
später diente es als Mietshaus.
Ab Frühling 1945 war das Haus auch für einige Zeit von der britischen
Besatzungsarmee
beschlagnahmt, die dort einige wenige Unteroffiziere(corporals) und
Feldwebel(sergeants)
wohnen ließ. Einer("Johnny") wurde manchmal mit einem kleinen Körbchen
Kirschen beschenkt,
der dann mit einigen Süssigkeiten gefüllt zurückkam. Auch ließ er im
Haus gegenüber manchmal
von der Hausfrau Wäsche waschen, die dafür Geschenke, z. B. schöne
englische Seife, erhielt.
Ob "Johnny" auch Liebesdienste genoß, ist nicht bekannt, aber
wahrscheinlich.
Mittlerweile - seit etwa 2007 - scheint
das Haus in fremde Hände
übergegangen zu sein.
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2007 / ergänzt 22.3.2012