Der ehemalige Gottschalks-Kotten

         
                          Früher "Haus Waldwinkel" , Steinbergen Nr. 131, Pension
                     und Landwirtschaft bis Anfang der 1960-er,
heute nur ein
                     Wohnhaus und zwar das Eckhaus "An der Hirschkuppe 3",
                     an der Straßenecke der Straße "Am Berghang".

                     Über das dazugehörige Acker- und Wiesenland wurde
                     im Juni 1975 die Straße "Am Berghang" gelegt und die
                     landwirtschaftliche Fläche in Parzellen für Wohnhäuser
                     unterteilt.


       Die Pensionshäuser Haus Waldwinkel, Haus Waldfrieden, Haus Helga(von rechts nach links) ca. 1936                  

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Gottschalks "Haus Waldwinkel" (rechts daneben "Haus Waldfrieden") 1942


                                              Der Waldrand beim Gottschalkschen Anwesen, 1942

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                                  Blick über das Gebiet an der heutigen Straße "Sonnenbrink",
              Winter 1964
                                   (aufgenommen von der Landstrasse  -   heute B 238 -  aus)
    

                         Links sieht man das Haus der Familie Zimmermeister Holstein/Miede, weiter die
               früheren Pensionshäuser Haus Helga, in der Mitte "Haus Waldwinkel"
               auf dem Gottschalkschen Kotten und oben rechts auf dem Hügel das frühere
               "sandmöllersche" Pensionshaus "Bremer Berghaus".

               Die Felder im Vordergrund gehörten zum Bauernhof Möller aus dem Unterdorf
               in der Nähe der Dorflinde.

               Oben am Waldrand stehen noch die hohe Buchen, unter denen an manchem
               Pfingstsonntagmorgen der Steinberger Posaunenchor zur allgemeinen Freude
               fromme Choräle blies.

Nochmals als vergrößertes Foto:

       Möllers Äcker, Miedes Haus, Haus Helga, Haus Waldwinkel und ganz rechts Bremer Berghaus 1964/65


               
                                                       Das Gebiet des "Sonnenbrinks" von Westen gesehen           Sommer 1966 

             Das Roggen-Kornfeld gehörte der Bauernfamilie Möller aus dem Unterdorf(Lindenbreite).  

                        
Gegenüber erkennt man das weiße Haus der Familie Bokeloh, die darin an der
                    rechten Hausseite bis in die ersten Nachkriegsjahre einen winzigen "Kolonial-
                    waren-" Laden betrieb, den später eine Tochter, Frau Schau, zusammen mit
                    ihrem Ehemann in einen Anbau auf der linken Hausseite verlegte. Schließlich
                    zog sie mit dem Geschäft in einen Neubau neben das Berghotel um (heute ein
                    Sonnenstudio). - Am rechten Rand sieht man das Wohnhaus der Familie Miede.



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                       Blick über Gottschalks Wiese am Waldrand hinweg ins Wesertal                        März 1972
                 Heute sind hier die Haus-Grundstücke links von der Straße "Am Berghang"!

           Das Land und das linke Haus, das ehemalige Pensionshaus "Waldwinkel",
           gehörten der Familie Gottschalk.

           Daneben in der  Bildmitte das ehemalige "sandmöllersche" Pensionshaus
           "Waldfrieden", das später vom hannoverschen Friederikenstift als Erholungs-
           heim betrieben wurde und um das Jahr 1972 herum zum "Kinderheim Hirsch-
           kuppe" wurde. Rechts im Hintergrund der "Taubenberg" jenseits der Weser
           und links im Hintergrund der Klütberg bei Hameln.


               
                            Blick nach Süden vom Waldrand bei der heutigen Straße "Am Berghang"            März 1972
                       
                       
Die Wiese gehörte zum ehemaligen Areal der Familie Gottschalk (s.o.)
                   Das Gelände weiter unten mit den beiden Häusern gehörte dem Friede-
                   rikenstift(s.o.). Im linken Haus wohnte der früher beim Friederikenstift
                   tätig gewesene pensionierte Pastor Koch mit seiner Frau, das Haus fiel
                   nach seinem Tod an das Friederikenstift. Es ist heute im Besitz der
                   Betreiber des "Kinderheims Hirschkuppe".

                   Unten an der Bundesstraße 238 standen damals noch die hohen Buchen
                   gegenüber dem Waldgebiet "Fuchsort". Im Hintergrund der Taubenberg
                   jenseits der Weser.                                 
      
     
     Gottschalks Äcker und Gemüsegarten. Heute befindet sich dort das Wohngebiet an der Straße "Am Berghang"
     mit fünf Einfamilienhäusern aus den Jahren Ende der 1970-er.  Das Photo zeigt den 79-jährigen pflügenden
     Bauer Heinrich Gottschalk im Oktober 1965.

      
         Der Möllersche Acker(heute Wohngebiet "Am Sonnenbrink) gegenüber von Gottschalks Kotten im Juli 1966

       
         Gottschalks Wiese an der heutigen Straße "Am Berghang" im Winter 1966/67 und das Haus von Pastor Koch

       
         Grundstück Gottschalk mit "Haus Waldwinkel", rechts "Haus Waldfrieden" des Friederikenstifts, Ende 1966                                    

       
        Gottschalks Wiese, die drei Heinrich Deppingschen Häuser, das ehemalige Haus des Lehrers Spier und das ehemalige
        Haus der Familie des Steinberger Sparkassenrendanten Harmening(Straße "An der Hirschkuppe"), 1966

        Die beiden Grundstücke am Waldrand(Depping und Harmening) gehörten ursprünglich dem Landwirt Heinrich
        Gottschalk und wurden gegen Ende der 1920-er Jahre von Gottschalk an seinen Schwager und Schwägerin Depping
        (Frau Gottschalk und Frau Depping waren Schwestern!) sowie an das Ehepaar Harmening verkauft, denn Heinrich
        Gottschalk brauchte Geld, um sein großes Pensionshaus "Haus Waldwinkel" bauen zu können.                           

 
Gottschalks Wiesen und Ackerland vor der Bebauung mit 1-Familienhäusern an der Straße "Am Berghang", Juni 1975

Ein Berliner Bauunternehmer hatte der Gottschalk-Sippe 1961 die Wiese rechts am Waldrand,
mit einer Größe von über 1.500 qm, abgekauft, um dort zu bauen, was aber unterblieb.

Anfang 2012 wechselte die Wiese wieder den Eigentümer. Seit 1978 war das später unansehnliche und
völlig verwilderte Privatgrundstück
auf einem Trampelpfad durch das Brombeerdickicht als Zugang
zum Walde und von den gleichgültigen Hundebesitzern des ganzen Wohnviertels als ekelige Hundetoilette
benutzt worden.

Inzwischen wurde die überbordende Wildnis aus Brombeeren, Espen, Birken und Haselsträuchern
weitgehend beseitigt, das Grundstück planiert und eingezäunt und zu einem Biotop umgewidmet,
auf dem jährlich zweimal nur das Gras gemäht wird.

So hat die wertvolle Fauna von Hummeln, Erdbienen, Wespen, Eidechsen, Erdkröten und Blindschleichen,
Vögeln auch noch etwas Lebensraum in der ansonsten völlig sterilen Ziergarten-Landschaft Steinbergens.

Auf dem nördlichen Teil des Grundstücks wurden im Herbst 2013 traditionelle Hochstamm-
Obstbäume für eine Streuobstwiese gepflanzt.
 

Im Spätherbst/Frühjahr 2013/14 wurde also die vormalige Hundescheißwiese mit zwölf Obstbäumen
für die Tiere des Waldes(Vögel, Eichhörnchen, Siebenschläfer, Hase und Igel) in eine Streuobstwiese
umgewandelt:

       
                            Gottschalks ehemalige Wiese als ökologische Streuobstwiese               23.8.2014

       

                                    Gottschalks renaturierte Wiese, Am Berghang                23.7.2013

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