Rinteln


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1.  Charakterisierung Rintelns mit Text und Bildern

       2.  Städtebauliche Mißgriffe(Bausünden)

       3.  Die Fußgängerzone

       4.  Idylle an der Weser: Alter Hafen

       5.  Der reizvolle Blumenwall

       6.  Das "Jäger-Denkmal" am Blumenwall

       7.  Neueste Machenschaften der einschlägigen
            Hanseln von SPD und CDU im Rintelner Stadtrat
           
       7.  Rinteln: Einwohner und eingemeindete Ortschaften

       8.  Die beliebte "Rintelner Messe"

       9.  Der schöne Rintelner Weihnachtsmarkt



Rinteln ist ein Kleinstädtchen an der Weser, zwischen Hameln und Minden,
im südwestlichen Niedersachsen, mit rd. 12.200 Einwohnern(mit den eingemeindeten
18 Dörfer sind es rd. 26.000 Einwohner!). Es gab sogar ein Kreiskrankenhaus,
das aber wegen eines Klinikbaues des Landkreises Schaumburg, rd. 10 km entfernt
hinter den Bergen, inzwischen aufgelöst ist.

Ehemalige Kreisstadt des 1972 abgeschafften nds. Landkreises „Grafschaft
   Schaumburg“.
Davor war es preussisch (es gehörte ab 1866 zur preussischen
   Provinz "Hessen-Nassau"), zuvor seit 1648 hessisch und noch früher gehörte
   Rinteln zum Duodezländchen lippischer Grafen. Die Bevölkerung mußte sich
   also jahrhundertelang vor den verschiedensten Despoten ducken, was die
   hiesige Gemütslage leider noch immer teilweise beeinflußt: Grosse Autoritäts-

   gläubigkeit, Obrigkeitshörigkeit.

-  In der Stadt wird seit vor 1900 ein  -  heute sich prononciert
   linkslastig gebendes (Neigung zur TAZ!)   -   unbedeutendes
   Lokalblättchen herausgegeben, die: "Schaumburger Zeitung"

 

-  Nette Lage der Stadt an der Weser, schöne ehemalige Festungswälle, die mit
   meist historischen Häusern und im Westen, am sog. Blumenwall, mit einem
   reizvollen Park, einer idyllischen Lindenallee und einer Graft bestückt sind.


Es gibt noch viele alte Fachwerkhäuser. Am Marktplatz stehen in einem
   ansprechendem Ensemble
das Ratskellergebäude der Weserrenaissance,
   die teilweise spätbarocke Nikolaikirche und das ehemalige Rathaus, heute
   "Bürgerhaus", ein interesanter Fachwerkbau auf einem steinernen Erdgeschoß
   von Mitte des 18. Jhd. Ehedem war es nämlich ein eingeschossiges hessisches
   Verwaltungsgebäude gewesen.
              


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                          Blick auf Rinteln vom Rintelner Feld aus/Waldrand der Luhdener Klippen
                                                                                                                     
(1.5.2007)


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                      Blick von den Luhdener Klippen auf den Ost- und Nordteil von Rinteln (8.06) 

                                                                                                                  

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                                                   Weser und Weserbrücke                                       (9.2006)

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                            Blick von der Ostseite der Weserbrücke auf "Alten Hafen" u. Altstadt
                     Foto vom 25.2.2008. Diese harmonische Ansicht ist seit Frühling 2014
                     durch eine überflüssige, ziemlich nutzlose stählerne Fußgängerbrücke verhunzt,
                     s. u.
!                                                                                              
                      

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                       Abendstimmung am Rintelner Weserufer, von der Weserbrücke aus gesehen
                 Die häßliche Uferbebauung besonders jenseits des linken Bildrandes ist hier
                 durch die Dämmerung gemildert! 
                                                  (11.2006)

 
                                                                  Grasmähen am Rintelner Weserufer                   1930-er Jahre                 

                  
             

-  Das südliche Weserufer schon vor Jahren durch einen aufdringlichen
   häßlichen Kaufhauskomplex
(Woolworth) u. einen Hotel-Koloss verschandelt:

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                                          Bausünde Nr. 1 am Brückentor             30.7.2007

Früher standen dort ein altes Lager- und Schlachthausgebäude und
links davon an der Weserstr. die alte umgrünte Gouverneurs-Villa,
spurlos ve
rschwunden!

Alles weg! Wie auch im Folgenden.

Genauso wurde auf der anderen Seite des Brückentors eine Bausünde begangen,
indem ein umgebungsblinder Architekt ohne Anpasssung an die umgebenden alten
Häuser seinen kollossalen überfrachteten Betonbau dort hingeklotzt hat,
"die Hängenden Gärten" nicht der Semiramis sondern der disharmonischen
Architektursammlung Rintelns
. Wahrscheinlich träumt der Architekt, auf den
die Rintelner Stadtverwaltung hereingefallen ist, nachts noch immer von seinem
städtebaulichen Schandmal. Früher, bis 1979, stand dort die alte Eggersmannsche
Mühle
, die man auch hätte umbauen können. Aber der gierige Grundstückseigentümer
wollte größtmögliche wirtschaftliche Ausnutzung des Grundstücks und gegen die
Stimmen der SPD wurde der Betonklotz genehmigt, der ja seinerzeit in etwa
dem damaligem rüden Zeitgeist entsprochen haben mochte, in dieser Umgebung
aber total fehl am Platze war: 


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                                         Bausünde Nr. 2 am Brückentor                     30.7.2007

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                   Überfrachteter Gebäudeklotz neben historischen Häusern      30.7.2007
                   dahinter lugt noch etwas vom Baukomplex der früheren
                   Eggersmannschen Mühle hervor!
                   

Links neben der abgerissenen alten Gouverneurs-Villa(heute durch das Woolworth-Gebäude
auf der anderen Straßenseite überbaut!) sah man in einen etwa 15 m langen offenen Lauf
der Mühlenexter
hinein, die auch heute noch westlich um die Innenstadt herumfließt(am
Blumenwall-Park entlang) und unterirdisch den Pferdemarkt durchströmt, um bei der
alten Wesermühle(= heute das furchtbare begrünte Betonklotz-Gebäude, s. Abbildung oben!)
durch das Mühlentor in die Weser zu fließen.
Wo heute links die Treppe/Rampe vor der Apotheke im "Betonklotzgebäude"(s. Abbildung
oben!) ist, sah man auf einen Wasserfall und ein sich drehendes Mühlenrad hinunter.
Dies alles fiel der Geldgier der Eigentümer des Betonklotzgebäudes zum Opfer, welche
die frühere Wesermühle zerstörten und an deren Stelle diese Bausünde begingen
.
Ihnen, die schon genug davon hatten, ging es nur um noch mehr "Kies", den sie anderswo
dann sowieso auch noch als Weserkies in Massen abbauen!
Was für eine touristische Attraktion wäre es, könnte man noch auf die alte Mühlenradanlage
mit dem Wasserfall hinunterblicken
!
Aber dafür hatten der geschichtsvergessene Grundstücks-
eigentümer und die einfältigen CDU-Figuren im Stadtrat eben keinen Sinn.


Ein ebenso heftiger Schlag in die Augen des Betrachters ist die
   Stadtbücherei
beim historischen Gebäude der sog. Eulenburg(heute Museum).
   Wie kann man einen solch überkandidelten schmalen Glas- und Metall-
   bau, an dem ein ehrgeiziger und leider zum rücksichtslosen Hinklotzen
   neigender Archtitekt sich ausgetobt hat, unmittelbar an ein historisches
   Gebäude wie die Eulenburg anklatschen?!  -   Disharmonischer geht es
   nicht mehr!


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                          Heimatmuseum "Eulenburg" mit angeklatschter Stadtbücherei       16.7.2007


         Ästhetisches Augenmaß, Stilempfinden und historische Rücksichtnahme
       waren in neuerer Zeit wohl nie die Stärke der Rintelner Stadtverordneten.


-   Wir erinnern auch daran, daß man partout eines der letzten kleinen  historischen
    Fischerhäuser hinter der Nikolaikirche abreissen lassen wollte. Das reizende
    winzige alte Gärtlein mit Hecke neben dem Häuschen, das mit dem Fischer-
    häuschen eine Einheit bildete, ließ man gnadenlos beseitigen zugunsten einer
    bedeutungslosen freien Fläche am Parkplatz.
    Hätte der "Verein Denkmalschutz" nicht energisch Einspruch erhoben, so wäre
    auch das Fischerhäuschen verschwunden.

                                 


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                                      Weserhafen von der Brücke aus           9.2006

       
-   Die schon kleine Fläche des historischen Marktplatzes wurde z.B. durch
    eine breitausufernde wulstige Wasserlaufanlage(nicht eins, nein, gleich
    drei Planschbecken!
) künstlich weiter verkleinert. Es fehlt an Augenmaß!
    Leute mit einem gesunden Urteilsvermögen hätten nie ein so raumeinnehmendes
    Ding auf einen so kleinen Platz wie den Rintelner Marktplatz gesetzt.


    Die Wasserläufe dieser Anlage sollen angeblich die Weser symbolisieren,
    die man zwar real ganz in der Nähe hat, aber die offensichtlich etwas simplen
    Gemüter der Rintelner Stadträte benötigen die Wasserläufe  -  wohl zur Selbst-
    vergewisserung und als Gedächtnisstütze   -  daß die Weser auch wirklich
    immer da ist, gleich nochmal in symbolischer Form auf dem Marktplatz.
    Sie lieben das Symbolische bzw. weiter fällt ihnen nichts ein! Und so müssen
    sie nicht erst auf die Weserbrücke gehen, um fließendes Wasser zu sehen.



-  Im oberen Teil der vor einigen Jahren(September 2003) eröffneten Fußgänger-
   zone in der Hauptstraße
(s. das folgende Photo) fließt dann nochmal eine
   weniger ausufernde und erfreulicherweise sehr kindgerechte zweite symbolische
   Weser!


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                                      Blick in die Fußgängerzone(Weserstr.)                  9.2006

-   Als positiv muß hervorgehoben werden, daß die Stadt Rinteln für schöne
    Straßenpflasterungen in der Altstadt
gesorgt hat und daß bei der Neu-
    gestaltung des Wochenmarktplatzes hinter der Nikolaikirche für Ersatz
    der beseitigten alten Linden wieder größere neue Linden gepflanzt wurden,
    was man wohl dem politischem Druck der "Grünen" zu verdanken hat.
    Auch wurde der Kollegienplatz mit seiner Bushalteschleife gut hergerichtet.

    Bis in die 1960-er Jahre fuhr durch die Hauptstraßen der Stadt
(Bahnhofstr.,
    Weserstr., Klosterstr., Seetor) die Extertalbahn (< klicken!).
    


-   Auf dem Marktplatz wurde 1989 zur 750-Jahrfeier der Stadt eine plump und
    abstoßend wirkendende Bronze-Nachtwächterfigur (Visage wie bei einem
    Orang-Utan) mit manieriert verschwiemelter Oberflächenstruktur aufgestellt,
    gestiftet
vom sog. "Verschönerungsverein Rinteln e.V. von 1878",
   
vom "Heimatbund der Grafschaft Schaumburg e.V., Rinteln" und von der
    Rintelner
Firma Stüken, deren ästhetische Vorstellungen offenbar allesamt
    revisionsbedürftig sind.


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                               Das "Bürgerhaus"* am Rintelner Marktplatz                     12.11.2009


            Vor dem Gebäude die ausufernde Brunnenanlage und an der rechten Ecke
       die verschwiemelte Nachtwächterfigur!


       * Das Gebäude war ursprünglich ohne die beiden oberen Fachwerkgeschosse.
          Bis 1866 gehörte Rinteln zu Hessen und in dem Gebäude befand sich die
          hessische Polizeiwache. Später wurde es aufgestockt und war bis zur Kreis-
          reform 1977, als der Landkreis "Grafschaft Schaumburg" aufgelöst wurde,
          das Rintelner Rathaus.


-   In der Brennerstr. ließ der sog. "Verschönerungsverein Rinteln e.V. von 1878"
    1996 drei Schweine aus Stein mit ebenso verschwiemelter Oberflächenstruktur
    aufstellen, ebenfalls ohne einen Schimmer eigenständiger künstlerischer Gestaltungs-
    kraft. Aber immerhin dokumentiert sich hierbei ja noch das vormalige Lokalkolorit
    des früheren kleinen Ackerbauerstädtchens!

-   Ein Gutes hat der "Verschönerungsverein Rinteln e.V. von 1878" jedenfalls
    bewerkstelligt: Er ließ an verschiedenen Punkten (z.B. an der Weserbrücke)
    attraktive Schautafeln mit historischen Großphotos der betreffenden
    Örtlichkeiten aufstellen.


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     Rinteln, September 1950, damals fuhr die elektrische Extertalbahn noch durch die Weserstraße


-   Positiv ist auch hervorzuheben, daß schließlich einige der schönen modernen übermanns-
    großen stählernen farbigen Stelen des deutschlandweit anerkannten Rintelner Künstlers
    Eg Witt  in der Stadt ihren Platz gefunden haben(z.B. am Pferdemarkt, in der Bahnhofstr., 
    in der Seetorstr., am Bahnhofsweg vor den Stadtwerken). ---  Das geschah schließlich
    gegen den Widerstand obengenannter Stifterparteien(besonders der Firma Stüken):


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                              Stele von Eg Witt am Pferdemarkt    25.2.2008


-  Steht man auf der Weserbrücke und blickt stromaufwärts auf den charmanten kleinen Hafen

   (s. auch das Photo weiter oben) mit seiner schönen ländlichen Idylle  - die auf dem folgenden
   Foto sogar noch mit einer kontemplativ verharrenden kleinen Kuhherde garniert ist, so erblickt
   man links von der Hafeneinfahrt auf dem spitzen Zipfel der grünen Viehweide am Weserufer
   einen unansehnlichen und anscheinend unmotiviert hingeworfenen Haufen Steinklötze
   von aus den Weserbergen herausgesprengtem Korallenoolith(So verschwenderisch nutzlos
   wird mit den gefährdeten Weserbergen von manchen Leuten umgegangen). Dieser Haufen
   (s. das folgende Foto) soll nach Aussage des betreffenden sogenannten Künstlers,
   der den wirren Haufen verbrochen hat, zwar "Regelwidrigkeit" symbolisieren, aber in
   Wirklichkeit ist es mehr ein Zeichen für Schwachsinnigkeit :


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                Idylle mit "Kunstwerk" Steinhaufen gegenüber der Weserbrücke 30.6.07
 


-  Man fragt sich natürlich, wie lange die Verwertungsaktivisten vom Dienst den oben
   abgebildeten kleinen Hafen und seine Umgebung noch in Ruhe lassen werden**, denn in
   der lokalen "Schaumburger Zeitung" wurde im Juni 2007 schon in kostenaufwendigen
   Veränderungsphantasien geschwelgt
, mit denen dem idyllischen kleinen Überbleibsel
   aus der Zeit, als Rinteln auch ein Ackerbauerstädtchen war, der Stempel der gelackten
   Urbanisierung aufgedrückt würde. Die selbsternannten Visionäre propagieren z.B. eine
   treppenmäßige Betonierung des rückwärtigen Endes des Hafens
beim Gebäude des
   Wasser- und Schiffahrtsamtes, damit man dort amphittheaterartig übereinander hocken
   kann, um auf den schmalen Hafen und die Weserbrücke zu starren.  

   
    **  Die idyllische Natürlichkeit am Weserufer soll bald ein Ende haben:
    Ende August 2007 ist es nun soweit. Die Fraktion der Rintelner Gestaltungsfanatiker
    will am alten Rintener Hafen zuschlagen. Besonders der Rintelner Ortsbürgermeister
    Ulrich Goebel ist ganz scharf darauf. Als notorischer einschlägiger Visionär und
   "begeisterter Segler" möchte er sich hier einen Bootsanleger von der Allgemeinheit
    finanzieren lassen, der 1 km lange Weg
zum Segelrevier Doktorsee ist ihm offenbar
    zu lang(s. "Schaumburger Zeitung" vom 29. u. 30.
August 2007).



    Im Frühling 2014 ist dann schließlich fertiggestellt, was die überwiegend einfältigen
    Gemüter im Stadtrat mehrheitlich beschlossen haben: Es gibt eine ziemlich nutzlose
    Stahlbrücke über den Alten Hafen
zur vormaligen "Gouverneursinsel" und einen
    weserseitigen neuen Rundweg, weniger als 200 m lang!!,  an der Pappelreihe vorbei
:


   
              Die aufwendige "Spielerei Brücke" des Stadtrats: Am alten Hafen        
24.6.2014


    Steht man auf der Ostseite der Weserbrücke, kann man dieses "Glanzstück" der
    Phantasie der beschließenden Stadträte betrachten: Hat alles eine Menge Geld
    der Steuerzahler gekostet, aber von dieser neuen Einrichtung 
-  dem bescheuert
    kurzem Rundweg über die Stahlbrücke und an der Pappelreihe entlang  -
    macht kaum ein Mensch Gebrauch.


   
Das ganze erweist sich als kostspielige Spielerei der einschlägigen Gestaltungs-
    fanatiker im Stadtrat, in diesem Fall wohl hauptsächlich derer der SPD
.


   
Wahrscheinlich wollten die Hanseln im Stadtrat mit dieser Aktion wieder einmal

    vor allem die Bedürfnisse von irgendwelchen Bauunternehmern bedienen.
    Die einschlägigen Stadtrat-Hanseln gehen ja von der Überlegung aus, wenn wir
    Bauaufträge vergeben, schafft das Arbeit und Unternehmergewinne!


     Dabei bedenken sie aber kaum, daß man durch bestimmte Arbeitsaufträge   -  wie
    im vorliegenden Fall  -  die Umwelt verschandeln und schädigen kann.
    Um das zu vermeiden, kann man dann aber besser dem Rezept der anglo-amerikanischen
    Volkswirtschafts-Professoren John Maynard Keynes bzw. Paul Samuelsons folgen
    und Arbeiter Gruben ausheben lassen, die sie anschließend wieder zuschütten
    müssen. Das schafft dann auch Arbeitseinkommen und Unternehmergewinne,
    schädigt aber wenigstens nicht die Umwelt!


    Geschädigt werden aber jedenfalls wir Steuerzahler. Denn finanziert werden müssen

    öffentliche Ausgaben natürlich von unserem Geld aus unseren, nämlich der Bürger,
    Steuerzahlungen. Hinterher wollen die großzügigen bzw. leichtfertigen Leute
    im Rintelner Stadtrat
dann z. B. wieder die Grundsteuer erhöhen bzw. wollen mehr
    von unserer Einkommen-und Lohnsteuer haben und/oder sehen sich genötigt,
    die sozialen Ausgaben zu kürzen.



-   Im vorderen Bereich des nordöstlichen Blumenwalls und in der Grünanlage unterhalb
    des ehemaligen britischen Hospitals in der Nordstadt wurden die Sitzbänke entfernt,
    weil dort öfter Rintelner "Hartz IV-"Arbeitslose draufsassen
, die niemandem etwas
    taten, nur manchmal wohl eine leere Flasche liegenliessen. Ein wilder Steinhaufen(s.o.)
    am Weserufer stört die Stadtver
walter nicht, aber jegliche "Regelwidrigkeit" in den
    Anlagen ist ihnen
ein Dorn im Auge. Diese Angelegenheit hätte man sicher auch anders
    lösen können. Aber Bürgermeister und sein sog. Tiefbau- und Umweltamt* lassen
    sich von kleinkariertem pedantischen
Ordnungssinn leider zu radikalen menschen-
    verachtenden Maßnahmen hinreissen. Auf arbeitslosen "Untermenschen" darf man

   
offenbar auch noch anstandslos herumtrampeln. Daß sie damit auch allen anderen
    Bürgern die Sitzbänke dort wegnehmen, kümmert die Herren offenbar nicht.
              
* Die Zusammenfassung der Sachgebiete Tiefbau und Umwelt in einem "Tiefbau- und
  Umweltamt" läßt übrigens ahnen
,
daß die Umwelt der Stadt nicht so wichtig ist.


    Aber ansonsten hat Rinteln noch immer manche schönen Züge
    im Stadtbild
und ist unbedingt einen Besuch wert:


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                                              Am reizvollen Blumenwall(Park)                              16.7.2007    



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                                         Die schöne Lindenallee am Blumenwall             16.7.2007


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                                                Die Graft, ein Ententeich am Blumenwall         12.11.2009  



Leider sind die schwülstigen klobigen Bänke im Blumenwall zum Sitzen und
Anlehnen unbequem. Aber natürlich sehen sie teuer aus und damit erschienen
sie wohl den kommunalen Amtspersonen als Bänke "vom Feinsten", worauf es
ihnen offenbar vor allem ankam. Vor dem Kauf einmal selbst darauf zu sitzen,
fanden die Herrschaften sicher für überflüssig.


Auf einer Wiese am Blumenwall befindet sich ein Denkmal für die im
1. Weltkrieg gefallenen Soldaten des
"Reserve Jaeger Bataillon Nr. 20" :


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                      Das sog. Jäger-Denkmal für die Gefallenen         10.8.2009


Die Schmierereien am Denkmal  sind das Werk von geistig verwahrlosten
Personen Rintelns,
die froh sein können, daß sie nicht als Soldaten in
Afghanistan sich den Hintern abschiessen lassen müssen. Sie sollten sich
besser intensiv mit den gegenwärtigen weltpolitischen Konflikten und
kriegerischen Auseinandersetzungen befassen, anstatt sinnlos in der
Vergangenheit herumzuwühlen. Link zu einem gleichfalls angreifenden
deutschen Soldaten im Afghanistankrieg 2009. Besonders "Antifa", bitte klicken!
Was ist denn dabei anders? Nichts Wesentliches! Es geht weiter mit Kriegführen.

Kein anderes Volk geht so mit seinen Kriegsgefallenen um wie die Deutschen.


Man fragt sich, soll nun auch das Andenken an gefallene deutsche
Afghanistankrieger
durch Antifa-Zeichen besudelt werden?

Aber das würde wohl eine große Welle der Empörung in unserer Gesellschaft

auslösen, selbst bei Gegnern dieses Krieges. Den inhumanen Schmierfinken,
diesen Schlingeln,
würde dann von deutschen Politikern(Merkel, Jung, Struck,
Steinmeier usw.) wohl einmal ganz schön der Hosenboden strammgezogen werden.

Kriege werden immer von den Herrschenden angezettelt. Beim 1. Weltkrieg,
für den dieses Denkmal ja steht, waren es der größenwahnsinnige Kaiser Wilhelm II.,
gewisse Interessengruppen in Wirtschaft und Militär sowie die volksverräterische SPD,
die durch Bewilligung der Kriegskredite den Vorgenannten erst die Kriegsführung
ermöglichte.


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            Das "Jäger-Denkmal" vor der Besudelung durch Schmierfinken          8.2.2008


Die Soldaten waren die Leidtragenden der obengenannten Kriegstreiber.
Deren Andenken zu beschmutzen, ist Ausdruck einer Geisteshaltung,
die gekennzeichnet ist durch Uninformiertheit, mangelndes Geschichts-
verständnis und Respektlosigkeit.
(Es ist unerträglich, daß die in Rinteln politisch Verantwortlichen und auch der
sog.
"Verschönerungsverein Rinteln e.V. von 1878", es seit Monaten nicht für
nötig halten, die Schmierereien beseitigen zu lassen.) s.u.


An prominenter Stelle, nämlich auf dem Kollegienplatz, gibt es ein weiteres Denkmal
für in den Kriegen 1914 - 1918 und 1939 - 1945 gefallene Soldaten, das ebenso
besudelt wurde.

Bei der lokalen Rintelner Zeitung gibt/gab es halbseidene Weltverbesserer und
Schreibtischtäter
, die derartige Untaten sogar überregional angeheizt hatten.


Im Herbst 2009 wurden die Schmierereien auf dem Denkmal
dankenswerterweise beseitigt:

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                  Das wieder gereinigte Jägerdenkmal       12.11.2009   


Am Rintelner Blumenwall gibt es auch ein Denkmal für den berühmten
"Turnvater Jahn", der ein überzeugter Antisemit war, und der Besudelung
wohl nur deshalb entronnen ist, weil dies Schwachköpfen und Schmierfinken
in ihrer Unbildung nicht bekannt ist. Weiterer Link zu Jahn(bitte klicken!)



                
-   Rinteln, im Landkreis Schaumburg, hat rund 14.000 Einwohner
    (die Einwohner in den eingemeindeten 19 Dörfern sind hier nicht mitgezählt!;
    mit diesen zusammen hat die Kommune Rinteln rund 30.000 Einwohner).
    PLZ: 31737   Telefonvorwahl: 05751

Die 19 eingemeindeten Dörfer Rintelns sind:



-  Sehenswert und seit Alters sehr beliebt ist die "Rintelner Messe", ein zweimal
   jährlich stattfindender Jahrmarkt. Es ist der schönste Jahrmarkt in Norddeutschland,
   weil er integriert ist in die Altstadt(Markplatz/Kirchplatz und umliegende Straßen).


   Die Rintelner Messe findet jedes Jahr im Mai und im November statt, und zwar
   jeweils am ersten Wochenende des betreffenden Monats:


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                                                              Rintelner Messe (Nov. 2006)


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                                                             Rintelner Messe (Nov. 2006)



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                                                             Der Rintelner Marktplatz                          11.2006   



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                                               Die reformierte Kirche am Kollegienplatz          11.2006




Der Rintelner Weihnachtsmarkt ist der schönste weit und breit.

Der eher kleine Marktplatz mit den angestrahlten Gebäuden der Nikolaikirche,

dem Renaissance-Ratskeller und dem ehemaligen Rathaus geben einen

sehr schönen intimen Rahmen für einen Weihnachtsmarkt ab.

Der große Weihnachtsbaum am Markt sah auch z. B. im Jahre 2007 wieder
besonders schön aus:


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                                     Der Weihnachtsbaum 2007 auf dem Rintelner Marktplatz


Man muß anerkennen, daß die Rintelner Stadtverwaltung bei der
Auswahl des Weihnachtsbaums für den Marktplatz die letzten Jahre
immer eine glückliche Hand hatte.

Da kann man die Weihnachtsmärkte der umliegenden Städte, nämlich
von Minden, "Bückeburch", Stadthagen und den wuseligen Hamelner
Weihnachtsmarkt, getrost vergessen. 



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                                                                                      Dezember 2006    
                                                                                     (zuletzt ergänzt 31.8.2009,
                                                                                      geändert 6.10./12.11.2009,
                                                                                      zuletzt ergänzt 13.4.14,
                                                                                      25.- 27.7.14, 24.10.14,
                                                                                      17.4.2015)
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Rintelns Straßen mit alten Gebäuden usw.


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Geschichte eines kommunalen Streitfalls in 2006/2007:
Der Rintelner Steinanger


                
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