Agnes Miegel(1879
- 1954) war eine Dichterin aus dem nach 1945 an Polen
und Rußland verlorenem Ostpreussen. Sie ist Ehrenbürgerin
von
Bad Nenndorf,
wo sie nach 1945 wohnte und auch begraben ist. Nach ihr wurden
Straßen und Schulen
benannt. Ihre Verehrer gründeten in Bad Nenndorf die Agnes
Miegel-Gesellschaft (< klicken!),
die dort eine öffentlich zugängliche
Gedenkstätte(Museum) unterhält.
Es ist eine
Manie,
sich an
Agnes Miegel wiederkehrend festzubeissen, wie es einem sich
reichlich fanatisch gebärdendem
Zeitgeist entspricht. Das jährlich in Bad Nenndorf
stattfindende Agnes
Miegel-Ritual mit Demonstrationen rechter wie linker Krawall-Dödel
ist ein lächerlicher
Unfug. Die rechte Lobhudelei ist genauso blödsinnig wie die
selbstgefällige
Aufregung der sog. „Gutmenschen“ von der sogenannten Antifa
über Agnes Miegel,
so als ob die Wiederkehr eines
Nazistaates unmittelbar bevorstehe.
Agnes
Miegel war, was Nazitum
und Mitläuferei betrifft eher ein kleiner Fisch.
(<
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Zu ihrer Zeit war
zudem die
Mehrzahl der Deutschen Nazis oder Mitläufer derselben.
Und die Großväter/mütter der
heute gegen Agnes Miegel Protestierenden waren wahrscheinlich
meist auch Nazis
und von denen wurde von ihren Nachfahren, den heute Protestierenden,
auch nicht
verlangt, dass sie sich öffentlich von ihrer Nazivergangenheit
distanzieren
sollten.
Daß auch Agnes Miegel solches nach dem Kriege unterließ,
daraus leiten die linken Antifa-Leute
(auch Gewerkschaftler und andere umtriebige Linke) ihre heutige
periodische Krawallmache
in Bad Nenndorf ab!
Agnes Miegel war
Ostpreussin
und hat überwiegend Gedichte gemacht, die auf dem
Erlebnis ihrer schönen Heimat
sich gründeten. Es ist ein Armutszeugnis an Einfühlungs-
vermögen in die Gemüter
der Menschen(und deren Nachfahren), die aus ihrer Heimat
Ostpreussen vertrieben wurden, dass man ihre
Heimatdichterin so niedermacht, wie es
überwiegend jugendliche linke Fanatiker tun.
Die Personen, die
heute über
Agnes Miegel unverständlich hart urteilen, wurden
nicht vertrieben, sonst
würden sie vielleicht nachsichtiger über die Dichterin
urteilen.
Arthur
Schönfelder,
12.März 2011