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Die eifrige Antifa-Fraktion Zeitungs-Werner und Co.  in der Redaktion der Rintelner
"Schaumburger Zeitung",
regte sich im März 2009 wieder publizistisch(siehe einen Artikel
im in der Kreisstadt Stadthagen erscheinenden Konkurrenzblatt "Schaumburger Nachrichten"
vom 28. März 2009), wobei mit einer tendenziösen Falschdarstellung gearbeitet wurde.

Daher werden hier  - leicht ergänzt  -  nochmal die Vorgänge vom
Frühjahr 2008 geschildert:
                                               

Rinteln im Frühling: eine verspätete Provinzposse um einen Gedenkstein,
       
(inszeniert durch Zeitungs-Werner und Co.)

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  Zu den jährlich wiederkehrenden Aufständen wegen Agnes Miegel
                                        in Bad Nenndorf


Vorbemerkung:  Agnes Miegel (1879- 1964) war eine ostpreussische Dichterin,
                        die nach dem zweiten Weltkrieg bis zu ihrem Tode in Bad Nenndorf,
                        Ldkr. Schaumburg, lebte. In Bad Nenndorf befindet sich auch die
                        "Agnes Miegel Gesellschaft e.V.", die dort ein Museum über Agnes Miegel
                        unterhält. Zu Agnes Miegels Mitläufer-Nazitum und ihrer literarischen
                        Bedeutung bitte hier klicken.


Die "Schaumburger Zeitung" in Rinteln, Weser, hatte am 28.2.08 unter dem Titel
„Linke nehmen Miegel ins Visier“ berichtet , daß "Linke", nämlich ein "Bündnis
gegen Agnes Miegel-Verherrlichung", am  Sonnabend, 1.3.08, in Bad Nenndorf
gegen den "Agnes Miegel -Kult",
wie sie sich ausdrückten, demonstrieren wollten
(sogar von 14 - 20 Uhr, was für ein übereifriger Aufwand!).

Da haben wir ja noch Glück gehabt, daß sie nicht im nahen Rehren
im Auetal das Straßenschild von der dortigen Agnes-Miegel-Str. abgerissen haben.
Andernorts, z.B. in Hameln, haben sie derartigen Schwachsinn schon ausgeübt.

Dazu folgender Leserbrief aus der "Schaumburger Zeitung", Rinteln, vom 1. März 2008

Man fragt sich, wer sind diese fanatischen "Linken"?

Es handelt sich ja nicht um die Linkspartei! Es handelt sich vielmehr um
sog. Antifa-Gruppen, überwiegend jüngere Leute, linke Krawallos, so beschränkt
besserwisserisch, fanatisch und auch gewalttätig, daß sie in dieser Hinsicht an die
blödsinnigen und gewalttätigen RAF-Leute und unreifen rotzfrechen Lümmel von
Teilen der Studentenbewegung mit ihren bescheuerten Dekanatsbesetzungen usw.
an den Universitäten in den 1970-er Jahren erinnern.

Und wer finanziert eigentlich diese sogenannten linken Antifa-Gruppen, fragt man
sich, nämlich ihre Organisation (Büros, Druckkosten für Plakate, Broschüren, Internet

mit denen sie krawallbereite Jugendliche verführen) und die
Reisekosten zu den Krawall-
Orten?
Wie sich inzwischen herausgestellt hat, sind die Unterstützer der Antifa-Krawall-
macher der DGB(Deutscher Gewerkschaftsbund) und Teile der verblödeten SPD
,
dazu mögen auch ausländische Mächte kommen, die in Deutschland gerne Krawall sehen.
Dem Staatschutz sind die linken Krawallos, genauso wie die Neonazis, jedenfalls ein
Dorn im Auge. In Berlin haben die Antifaschos jeweils am 1. Mai z.B. große gewalttätige
Randale gemacht:
z.B. 2009: Heute, am 2. Mai 2009 melden die Medien, daß die Linksextremisten in der
Nacht vom 1. zum 2. Mai wieder große gewalttätige Randale gemacht haben mit vielen
verletzten Polizisten und mit Brandstiftung usw. in Berlin, Hamburg und anderen Städten.
Es ist daher sträflich, solche Gruppen zu unterstützen
.

Die linken und die rechten Dödel oder anders ausgedrückt die Neonazis und die
Antifa-Krawallos veranstalten auch regelmäßig im März ihr bescheuertes Bad Nenndorfer
Ritual des gegenseitigen Aufmarsches in dem Kurbad. In den März fällt nämlich
der Geburtstag der strittigen Agnes Miegel. Es wäre an der Zeit, daß dieser Blödsinn
einmal aufhört. Agnes Miegel steht für Ostpreussen und vor allem deshalb bedeutet sie
Personen mit familiären Wurzeln in Ostpreussen etwas. Und auf die Nazis sind seinerzeit
schließlich sehr viele hereingefallen.

Einige Redakteure in der Redaktion der Rintelner "Schaumburger Zeitung"
stehen den linken Antifa-Gruppen nahe und unterstützen Tendenzen der
Antifa in ihrer Pressearbeit(u. a. durch Eintreten für die Beseitigung bzw.
für das Schänden von Gefallenendenkmälern
klicken!)

Diese Tendenz einiger Redakteure der "Schaumburger Zeitung" kann man jeden-
falls manchmal beobachten. Das läßt sich sogar an Kleinigkeiten erkennen:
So z.B. selbst an ihrer Formulierung(s.o.) "Linke nehmen Miegel ins Visier".
Der Leser soll denken, diese Miegel ins Visier zu nehmen, also am besten abschießen,
das ist richtig. Sonst hätte man z.B. formuliert: "Linke und Rechte machen
wieder wegen Agnes Miegel in Bad Nenndorf Krawall"
.

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Die Rintelner Provinzposse

Übereifrige und fanatische Linke und Rechte mit kleinkarierten Vorstellungen gibt
es überall und in allen Parteien. So hatte sich vor kurzem(Anfang 2008) in Rinteln
an der Weser
eine Gruppe beflissener Politiker um den bangeböxigen SPD-Bürger-
meister
Karl-Heinz Buchholz entschlossen, von einem großen Gedenkstein
(für ein Foto bitte klicken!)  die Inschrift "Klagt nicht  -  kämpft" zu beseitigen
oder mit einem einzumeißelnden Zusatz
"für Einigkeit und Recht und Freiheit"
(aus Hoffmann von Fallerslebens Deutschlandlied)
zu verfälschen, nachdem
der Stein 63 Jahre lang unbehelligt dort gestanden hatte. Letzteres wurde vorgeschlagen
von Dr. Stefan Meyer vom Rintelner Heimatmuseum "Eulenburg".
Eine erstaunlich unprofessionelle Haltung für einen Historiker. Wie kann man sich
dazu hergeben, der bewußten Verfälschung historischer Zeugnisse das Wort zu reden
?!

Anstatt zeitgeschichtliche Zeugnisse erhalten zu helfen, sprach sich im April
der Leiter des
Rintelner Heimatmuseums sogar dafür aus, die Inschrift ganz
entfernen zu lassen.

Glücklicherweise wurde das Vorhaben von einer vernünftigen Mehrheit im
Verwaltungsausschuß der Stadt inzwischen abgelehnt. Es handelt sich schließlich
bei dem Stein um ein Zeitzeugnis, das dem damaligen Zeitgeist entsprach und
das wichtig ist für unsere Erinnerung, damit wir nicht vergessen, wie es früher war.

Nun jedoch wurde die Angelegenheit seit Anfang April durch eine konzertierte
Aktion des Chefredakteurs der "Schaumburger Zeitung"(SZ), Frank Werner*, und
dem Leiter des Rintelner Museum Eulenburg medial erneut aufgewärmt und ausgewalzt
zu einer regelrechten Provinzposse.   
* mittlerweile(2011) nur noch stellvertretender Chefredakteur!

Zeitungs-Werner, der gerne etwas anreißt, trieb dabei offensichtlich der Wunsch,
Erregung in der Öffentlichkeit hervorzurufen und für die Zeitung zu instrumentalisieren,
und wohl auch der Wunsch, seiner Antifa-(=Antifaschismus)Arbeitsgruppe zu imponieren.
Treibende Kraft jedenfalls   -   das wurde von beteiligter Seite inzwischen bestätigt   -  waren
die Journalisten der "Schaumburger Zeitung", die fanatische Antifa-Fraktion Frank Werner
& Co., denen der Gedenkstein ein Dorn im Auge ist.

Antifaschismus ist zwar gut, aber die fanatische Art dieser selbstgefälligen Leute ist schlecht.

Die fanatischen Kämpfer und betulichen "Gutmenschen" der sog. "political correctness"
haben die Angelegenheit sogar überlokal breitgetreten und damit unnötige Unruhe in
unsere Stadt getragen und dem Ruf der Stadt geschadet!
Interessant wäre, einmal zu erforschen,
was tiefenpsychologisch ihrem denkmalstürmerischem Fanatismus eigentlich zugrundeliegt
(Liebedienerei und Drang zur Unterwerfung unter einen als mächtig empfundenen instrumentali-
sierbaren Zeitgeist? Haß auf die Väter- bzw. Großvätergeneration? Geltungsdrang?).

Man gewinnt den Eindruck, daß unter dem Einfluß des Hasses dieser Zeitungsleute der
Schaumburger Zeitung auf die deutsche Vergangenheit und bestehende Verhältnisse
die "Schaumburger Zeitung" sich zu einem Agitationsblatt gegen vieles Hergebrachte
in Rinteln
entwickelt, weg von der Berichterstattung hin zur Verbreitung der individuellen
Meinungen dieser
selbstgefälligen Zeitungsmacher.

Im März 2009 wurde in den "Schaumburger Nachrichten" behauptet, Goebbels habe
seinerzeit die Errichtung des Gedenksteins "zur Chefsache gemacht"(
s. "
Schaumburger
Nachrichten
" v. 28.3.09). Das stimmt nicht! Mit dieser Behauptung sollte erneut gegen
das Kriegerdenkmal Stimmung gemacht werden. Der "Verein der Ehemaligen Schüler" hatte
sich nur an Goebbels Ministerium gewandt mit der Bitte um finanzielle Unterstützung für
den Kauf und Transport des Steins; der Verein befand sich nämlich in akuter Geldnot.
Er erhielt daraufhin auch einen Geldbetrag. Aber sonst hatte Goebbels mit dem Plan für
das Kriegerdenkmal nichts zu tun.
Es war für Goebbels Ministerium ein Randgeschehen aber keine "Chefsache", wie es hier
in den in der Kreisstadt Stadthagen erscheinenden "
Schaumburger Nachrichten" tendenziös
behauptet wurde.

Museums-Meyer glaubte, den Handlanger und Lohngehilfen für den Bürgermeister machen
zu müssen, wollte seine historikerunwürdige Idee durchsetzen und schmeichelte sich darüber-
hinaus gerne bei naseweisen Radfahrern(pensionierten Lehrern) aus Deutschlands Kriminalitäts-
hochburg
Frankfurt am Main ein, die im September 2007 an dem Stein Anstoß genommen hatten
(s. "Schaumburger Zeitung" vom 15.9.2007), worauf dem bangeböxigem Rintelner Bürgermeister
Buchholz
das furchtsame Herz in die Hose rutschte.

Dem Bürgermeister hätten ja durchaus Argumente gegen die "gutmenschentuerische" Nörgelei
der Frankfurter zur Verfügung gestanden, z.B., daß man historische Zeugnisse hier in Rinteln
geistig schon richtig einzuordnen versteht, daß unsere pazifistischen Einstellungen durch einen Satz
wie "Klagt nicht  -  kämpft" auf dem Gedenkstein nicht beeinflußt werden, daß es in Rinteln keine
Nazis gibt, daß "rechte Glatzen" hier so gut wie nie in Erscheinung getreten sind, daß Gedenksteine
eine Erinnerungsfunktion auch für schlechte Seiten unserer Geschichte erfüllen sollen, daß uns
der Gedenkstein an unsere gefallenen Familienangehörigen erinnert usw.

Die von Zeitungs-Werner und Museums-Meyer eingeleitete mediale Kampagne
führte im April 2008 zu einer lächerlichen regelrechten Hysterie über den Stein unter
Rintelner Schulleitern(besonders dem Realschulrektor Horst Kynast, der seit Jahren
den Stein ständig vor Augen hatte, jetzt auf einmal ziemlich konfus reagierte und  
die Inschrift beseitigt wissen wollte[s. SZ v. 14.4.08]( neuerdings aber anscheinend nicht mehr!),
und unter anderen leicht manipulierbaren Zeitgenossen:

Dazu gehört auch die Frau "Erste Kreisrätin" Eva Burdorf, eine für Schulen zuständige
Dezernatsleiterin beim Landkreis Schaumburg
, dem die Immobilie mit dem Gedenkstein gehört.
Diese Dame soll  - wie berichtet  - gesagt haben, sie hätte nie auf den großen Gedenkstein
und seine Inschrift geachtet, obwohl sie doch seit mehr als zwei Jahrzehnten immer wieder
einmal im 5 -10 m Abstand an dem Gedenkstein vorbeigetrabt ist. Hat sie einen Tunnelblick
oder was ist los mit ihr? Diese Frau kann doch keiner mehr ernst nehmen, wenn sie sich jetzt
so aufplusterte und sich für die Beseitigung von Stein oder Inschrift stark machte. 

All diesen aufgeregten Werners, Meyers, Buchholz, Kynasts, Burdorfs usw. fehlt es an
Urteilskraft und Augenmaß.

Sie benehmen sich wie Ochsen vor dem roten Tuch, winkt man ihnen nur ein wenig
mit Überbleibseln aus der Zeit von 1933 - 1945, so werden sie blindlings wild.

Sie trampeln auch auf den Gefühlen der Menschen herum, deren Väter und Großväter
ungewollt in die beiden Kriege ziehen mußten. Denn, wer konnte sich damals weigern?
Nazis hin oder her, diese Nachkommen wollen sich nicht das im Gedenkstein verkörperte
Andenken ihrer Vorfahren zerstören oder verfälschen lassen. Die Soldaten konnten
schließlich damals garnicht anders als zu kämpfen und nicht zu klagen, denn das hätte
nichts genützt.

Sie haben auch keinen Widerstandsgeist, denn bloß weil acht schulmeisterliche
Frankfurter
("überwiegend Pädagogen im Ruhestand!" wie diese damals, am 15.9.07,
 
schrieben!) etwas auszusetzen hatten, knicken sie gleich ein. Solche leicht manipulierbaren
Menschen mit irrationaler Einstellung haben die Nazis gebraucht!
So wie sie jetzt vor einem
vermeintlichem instrumentalisierten Zeitgeist einknicken, hätten sie sicherlich auch vor den
Nazis geliebedienert, wenn Hitler gesiegt hätte.

Sie kennen auch die Interessen und die Psyche von Schulkindern nicht.
Ein Kind denkt sich bei dem Satz: "Klagt nicht kämpft" nicht viel,
schon garnicht wird es durch eine solche Aussage zum Nazi, sonst hätten
wir solche schon massenweise in der Stadt
.

Und ist "Klagt nicht -  kämpft" im militaristischen Sinne nicht schon längst wieder
in Deutschland erwünscht? Man denke nur an den verwünschten Afghanistankrieg,
bei dem die deutschen Politiker der Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD
so beflissen mitmachen? Damit wären die Werners, Buchholz, Burdorfs usw.,
nebst ihren Frankfurter Radfahrern dann auch noch Heuchler oder sie müssen sich
damit entschuldigen, daß sie nicht gründlich genug nachgedacht haben.

Das muß man sich einmal vorstellen, 63 Jahre nach Beendigung des Krieges
kommen Menschen auf diese Idee der Denkmalstürmerei, mit der sie betulichen
"Gutmenschen" meinen, hinterherlaufen zu müssen! Was für eine
engstirnige
Denkmalstürmerei! Auch Furcht vor Kritik von kleinlichen Schulmeistern
der "Politischen Korrektheit".

Es liegt auf der gleichen Linie der Blödigkeit, wie gegen oder für Agnes Miegel
zu demonstrieren.
Und als ob es nicht wichtigere Anliegen gäbe, wie Verarmung
von Bevölkerungsschichten, Kinderverelendung, Gewinngier, die sog. Finanzkrise,
den Afghanistankrieg, ....!
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Anmerkung:
  Im Gästebuch der Stadt Rinteln befindet sich ein kritischer
Beitrag zur vorliegenden Internetseite von einem Jürgen Kumlehn, Wolfenbüttel,
gelernter Elektriker, Jahrgang 1945
. Dieser beschäftigt sich als reisender linker
Antifa-Propagandist
mit der deutschen Vergangenheit und stellt sich auf seiner Internet-
seite mit der Berufsbezeichnung "Erinnerer" vor(Donnerwetter, was für ein wichtiger Mann!).

In dieser Funktion reiste er auch eilends nach Rinteln, um die Rintelner Antifa-Riege
zu unterstützen, nämlich die bekannten Denkmal-Nahkämpfer von der
"Schaumburger Zeitung" usw.

Er tut so, als stände eine erneute Machtübernahme von Nazis in Rinteln
unmittelbar bevor und wendet sich auf seiner Internetseite mit geradezu
inquisitorischem Eifer der Nazivergangenheit und Gegenwart Rintelns zu.

Offenbar ist er im Wolfenbüttler Raum als fanatischer linker Antifa-Querulant und
selbstgerechter Wichtigtuer
bekannt. Über diesen aufgeregten Herrn findet man nämlich
im Internet sehr bezeichnende Aussagen in einem "Offenen Brief an Jürgen Kumlehn"
vom Kreisverband Wolfenbüttel des "Bündnis 90 / Die Grünen"
.
In diesem offenen Brief kann man folgendes über den Mann lesen:

                        "Du bleibst dir als selbstgerechter Moralist wie immer treu.
                    Diesmal greifst du sogar zu Verleumdung (...) und Hetze (...)
                    für die du jeden anderen außer dir selbst mit Verachtung strafen
                    würdest."

                   "Wie man es auch macht, es dir Recht zu machen ist dem irdischen
                    Menschen nicht vergönnt."


Besagter Herr wollte mir, auf Grund dieses meines Internetartikels unterstellen,
ich sei ein Neonazi. Gegen diese völlig abwegige ungerechtfertigte Unterstellung
verwahrte ich mich bei ihm. Daß ich diesen Menschen beleidigt habe, wie er im
Gästebuch der Stadt Rinteln behauptet, davon kann keine Rede sein!
Seiner verleumderischen Haltung, die ihm von den "Grünen"(s.o.) vorgeworfen wurde,
ist er offenbar treu geblieben.

       Leserbrief zu dem Aufstand von linken und rechten Dödeln

Es ist zwar anerkennenswert, für seine Anliegen auch auf der Straße zu
demonstrieren, aber in diesem Falle übertreiben wohl die "Linken" die
sogenannte „Politische Korrektheit“, wie es bei jeder kleinen Gelegenheit
in Deutschland üblich geworden ist, wenn es um Nazivergangenheit,
Nazirelikte(z.B. Inschriften usw.) geht. Agnes Miegel ist, was Nazitum
und Mitläuferei betrifft, ja eher ein kleiner Fisch
.

Daß Agnes Miegel heute durch die von den durch die 1980-er Studienräten
verdorbene jüngere Generation der fanatischen Antifa, DGB und anderen
Linken so total zur persona non grata erklärt wird, ist eine echt deutsche
bornierte Kleingeisterei.

Der damalige Zeitgenosse und vor den Nazis in die USA geflüchtete Dichter
Carl Zuckmayer(< bitte klicken!) zählte Agnes Miegel zu den „Stillen im Lande“.

Über Agnes Miegel und die Dichterin Ina Seidel schreibt Zuckmayer(Autor z.B. der
Theaterstücke "Der Hauptmann von Köpenick" und "Des Teufels General")
weiterhin folgendes
:

„Beide, ohne etwa Nazi-Megären oder Frauenschaftsführerinnen geworden
zu sein, haben kein Käthe-Kollwitz-Format sondern etwas von schöngeistigen
Mädchenschullehrerinnen und Kränzchenschwestern. Beide verfielen also
zeitweise ganz folgerichtig einer völligen Hirnvernebelung, in deren trübem
Qualm sich Hitler als der gottgesandte Erlöser der Deutschen, als Baumeister
Solness und froher Adelsmensch darstellte. [Inwieweit solche mysteriösen
Verblödungszustände bei an sich begabten und nicht ungescheiten Frauen
von mangelnder Drüsentätigkeit stammen(was auch bei Frauen und Müttern
der Fall sein kann)  -  soll hier nicht untersucht werden.]" (Zitatende)

Was die literarische Bedeutung von Agnes Miegel betrifft, so hat sie einige nette
Gedichte und besonders aber gelungene, teilweise sehr eindrucksvolle Balladen
wie z. B. Die Frauen von Nidden“, "Maria Stuart", "Lady Gwen, "Die Nibelungen"
geschrieben.  Und was das Ostpreussentum betrifft, so könnte man auch
Schulen und Strassen z. B. nach dem ostpreussischem Dichter Ernst Wiechert(< klicken!)
benennen, der literarisch eher bedeutender als Agnes Miegel war, und der zudem
in der Münchener Uni schon 1935 vor Studenten eine mutige Rede
gegen das Nazi-Regime gehalten hat und der auch sonst mit Publikationen
hervortrat, die den Nazis nicht genehm waren.
Dafür saß er 1938 einige Wochen im KZ Buchenwald.*  Mehr wagten die Nazis
nicht, weil der tapfere Ernst Wiechert(< klicken!) damals einer der bekanntesten deutschen
Autoren
war, der wegen seiner Naturromantik und gefühlvoll suchenden Art
besonders Frauen und junge Menschen stark ansprach.
(Leserbrief  in Schmb. Ztg. v. 1.3.08).                        
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* genauer: es waren sogar vier Monate(6. Mai bis 30. August 1938).
   Der furchtbare verbrecherische rheinische Schreihals, Propagandaminister
   Dr. Joseph Goebbels, hatte ihm gedroht:


        "Wir wissen, dass Ihr Einfluss auf die Jugend
         groß und gefährlich ist. Sollten Sie noch ein einziges Wort gegen unseren Staat sprechen
         oder schreiben, so werden Sie noch einmal ins KZ kommen, und zwar auf Lebenszeit
         und mit dem Ziel Ihrer physischen Vernichtung.
" (schrieb Ernst Wiechert später in seinem
         Buch "Der Totenwald", 1946, S. 131)

    In sein Tagebuch trug der Unmensch Goebbels die folgenden zynischen Sätze ein:

    "30. August 1938. Gestern : Ich lasse mir den Schriftsteller Wiechert aus dem K.Z. vorführen
    und halte ihm eine
Philippika, die sich gewaschen hat. Ich dulde auf dem von mir betreuten
    Gebiet keine Bekenntnis
front. Ich bin in bester Form und steche ihn geistig ab.
    Eine letzte Warnung! Darüber lasse ich
auch keinen Zweifel. .... Hinter einem neuen
    Vergehen steht nur die physische Vernichtung.
Das wissen wir nun beide."
    (aus Joseph Goebbels, Tagebücher 1924-1945, München 1999, Band 3, Seite 1263)

                                                                                     1. März 2008,
                                                                                                      geändert: 27.5.08,
                                                                                                      aktualisiert: 2. Mai 2009,
                                                                                                      geändert: 6.10.2009,
                                                                                                      ergänzt: 16.8.2010
                                                                                                      geändert: 15.7.2016 

                                                
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