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Zu den jährlich wiederkehrenden Aufständen wegen
Agnes Miegel
in Bad Nenndorf
Die
"Schaumburger Zeitung" in Rinteln, Weser, hatte am
28.2.08 unter dem Titel
„Linke nehmen Miegel
ins Visier“
berichtet ,
daß "Linke",
nämlich ein
"Bündnis
gegen Agnes
Miegel-Verherrlichung", am
Sonnabend, 1.3.08, in Bad Nenndorf
gegen
den "Agnes
Miegel -Kult",wie
sie sich
ausdrückten, demonstrieren
wollten
(sogar
von 14 - 20 Uhr, was für ein übereifriger Aufwand!).
Da
haben wir ja noch Glück gehabt, daß sie nicht im nahen
Rehren
im
Auetal das Straßenschild von der dortigen Agnes-Miegel-Str.
abgerissen haben.
Andernorts, z.B. in Hameln, haben sie derartigen Schwachsinn schon
ausgeübt.
Übereifrige
und fanatische Linke und Rechte mit kleinkarierten Vorstellungen gibt
es überall und in allen Parteien. So hatte sich vor kurzem(Anfang
2008) in Rinteln
an der Weser eine Gruppe beflissener Politiker
um den bangeböxigen SPD-Bürger-
meister Karl-Heinz Buchholz entschlossen, von
einem großen
Gedenkstein
(für
ein Foto bitte klicken!)
die Inschrift "Klagt nicht
-
kämpft" zu beseitigen
oder
mit einem einzumeißelnden Zusatz "für Einigkeit und
Recht und Freiheit"
(aus Hoffmann von
Fallerslebens Deutschlandlied) zu verfälschen,
nachdem
der Stein 63 Jahre lang unbehelligt dort gestanden hatte. Letzteres
wurde vorgeschlagen
von Dr. Stefan Meyer vom
Rintelner
Heimatmuseum "Eulenburg".
Eine
erstaunlich unprofessionelle Haltung für einen Historiker. Wie
kann man sich
dazu
hergeben, der
bewußten Verfälschung historischer Zeugnisse das Wort zu
reden?!
Anstatt
zeitgeschichtliche Zeugnisse erhalten zu helfen, sprach sich
im April
der Leiter des
Rintelner Heimatmuseums sogar dafür aus,
die Inschrift
ganz
entfernen zu lassen.
Glücklicherweise
wurde das Vorhaben von einer
vernünftigen Mehrheit im
Verwaltungsausschuß der Stadt inzwischen abgelehnt. Es handelt
sich schließlich
bei dem Stein um ein Zeitzeugnis,
das dem damaligen Zeitgeist entsprach
und
das wichtig ist für
unsere Erinnerung, damit wir nicht vergessen,
wie es früher war.
Nun
jedoch
wurde die Angelegenheit seit Anfang April durch eine konzertierte
Aktion des Chefredakteurs der "Schaumburger Zeitung"(SZ), Frank Werner*, und
dem Leiter des Rintelner Museum Eulenburg medial erneut
aufgewärmt
und ausgewalzt
zu einer regelrechten
Provinzposse.
*
mittlerweile(2011) nur noch stellvertretender Chefredakteur!
Zeitungs-Werner,
der gerne etwas anreißt, trieb dabei offensichtlich der Wunsch,
Erregung in der
Öffentlichkeit
hervorzurufen und für die
Zeitung zu instrumentalisieren,
und wohl auch der Wunsch, seiner Antifa-(=Antifaschismus)Arbeitsgruppe
zu imponieren.
Treibende Kraft jedenfalls - das wurde von
beteiligter Seite inzwischen bestätigt - waren
die
Journalisten der "Schaumburger Zeitung", die fanatische Antifa-Fraktion
Frank Werner
& Co., denen der Gedenkstein ein Dorn im Auge ist.
Die
fanatischen Kämpfer und betulichen
"Gutmenschen" der sog.
"political correctness"
haben die Angelegenheit sogar
überlokal breitgetreten und damit unnötige Unruhe in
unsere Stadt getragen und dem
Ruf der Stadt geschadet! Interessant
wäre, einmal zu erforschen,
was tiefenpsychologisch ihrem denkmalstürmerischem Fanatismus
eigentlich zugrundeliegt
(Liebedienerei und Drang zur Unterwerfung unter einen als mächtig
empfundenen instrumentali-
sierbaren Zeitgeist? Haß
auf die Väter- bzw. Großvätergeneration?
Geltungsdrang?).
Museums-Meyer glaubte, den
Handlanger und
Lohngehilfen für den Bürgermeister machen
zu müssen, wollte
seine
historikerunwürdige Idee
durchsetzen und schmeichelte sich
darüber-
hinaus gerne bei naseweisen
Radfahrern(pensionierten
Lehrern) aus
Deutschlands
Kriminalitäts-
hochburg
Frankfurt am Main ein,
die im
September 2007 an dem Stein Anstoß
genommen
hatten
(s. "Schaumburger Zeitung" vom 15.9.2007), worauf dem
bangeböxigem Rintelner Bürgermeister
Buchholz
das furchtsame Herz in die Hose rutschte.
Dem
Bürgermeister hätten ja durchaus Argumente gegen die
"gutmenschentuerische" Nörgelei
der Frankfurter zur Verfügung
gestanden, z.B., daß man historische Zeugnisse hier in
Rinteln
geistig schon richtig einzuordnen versteht, daß unsere
pazifistischen Einstellungen durch einen Satz
wie "Klagt nicht - kämpft" auf dem Gedenkstein nicht
beeinflußt werden,
daß es in Rinteln keine
Nazis gibt, daß "rechte Glatzen" hier so gut wie nie in
Erscheinung getreten
sind, daß Gedenksteine
eine Erinnerungsfunktion auch für schlechte Seiten unserer
Geschichte
erfüllen sollen, daß uns
der Gedenkstein an unsere gefallenen Familienangehörigen erinnert
usw.
Die von Zeitungs-Werner
und Museums-Meyer eingeleitete
mediale
Kampagne
führte im April 2008 zu einer lächerlichen regelrechten Hysterie über den Stein
unter
Rintelner Schulleitern(besonders dem Realschulrektor
Horst Kynast, der
seit Jahren
den Stein ständig vor Augen hatte, jetzt auf einmal ziemlich
konfus reagierte und
die Inschrift beseitigt wissen wollte[s. SZ v. 14.4.08]( neuerdings
aber anscheinend nicht mehr!),
und unter anderen leicht manipulierbaren Zeitgenossen:
Dazu
gehört
auch die Frau "Erste
Kreisrätin" Eva Burdorf, eine für Schulen
zuständige
Dezernatsleiterin beim Landkreis
Schaumburg, dem die Immobilie mit dem
Gedenkstein gehört.
Diese Dame soll - wie berichtet - gesagt haben, sie
hätte nie auf den großen Gedenkstein
und seine Inschrift geachtet, obwohl sie doch seit mehr als zwei
Jahrzehnten immer wieder
einmal im 5 -10 m Abstand an dem Gedenkstein vorbeigetrabt ist. Hat sie
einen Tunnelblick
oder was ist los mit ihr? Diese Frau kann doch keiner mehr ernst
nehmen, wenn sie sich jetzt
so aufplusterte und sich für die Beseitigung von Stein oder
Inschrift stark machte.
All diesen
aufgeregten Werners, Meyers,
Buchholz, Kynasts, Burdorfs usw. fehlt es an
Urteilskraft und Augenmaß.
Sie benehmen
sich wie Ochsen vor dem roten Tuch,
winkt man ihnen nur ein wenig
mit Überbleibseln aus der Zeit von 1933 -
1945, so werden sie blindlings wild.
Sie
trampeln auch auf den Gefühlen der Menschen herum, deren
Väter und Großväter
ungewollt in die beiden Kriege ziehen mußten. Denn, wer konnte
sich damals weigern?
Nazis hin oder her, diese Nachkommen wollen sich nicht das im
Gedenkstein verkörperte
Andenken ihrer Vorfahren zerstören oder verfälschen lassen.
Die Soldaten konnten
schließlich damals garnicht anders als zu kämpfen und nicht
zu klagen, denn das hätte
nichts genützt.
Sie haben
auch keinen Widerstandsgeist, denn bloß weil acht
schulmeisterliche
Frankfurter("überwiegend Pädagogen im Ruhestand!" wie diese damals, am
15.9.07,
schrieben!) etwas auszusetzen hatten, knicken sie
gleich ein. Solche
leicht
manipulierbaren
Menschen mit irrationaler Einstellung haben die Nazis gebraucht!
So wie sie jetzt vor einem
vermeintlichem instrumentalisierten Zeitgeist einknicken, hätten
sie sicherlich auch vor den
Nazis geliebedienert, wenn Hitler gesiegt hätte.
Sie kennen
auch die Interessen und die Psyche von Schulkindern nicht.
Ein Kind denkt sich bei dem Satz: "Klagt nicht kämpft" nicht
viel,
schon garnicht wird es durch eine solche Aussage zum Nazi, sonst
hätten
wir solche schon
massenweise in der Stadt.
Und ist
"Klagt nicht
- kämpft" im militaristischen Sinne nicht schon längst
wieder
in Deutschland erwünscht?
Man denke nur an den verwünschten Afghanistankrieg,
bei dem die deutschen Politiker der Regierungskoalition von CDU/CSU und
SPD
so beflissen mitmachen? Damit wären die Werners, Buchholz,
Burdorfs usw.,
nebst ihren Frankfurter Radfahrern dann auch noch
Heuchler oder sie müssen sich
damit entschuldigen, daß sie nicht
gründlich genug nachgedacht haben.
Das
muß
man sich einmal vorstellen, 63
Jahre nach Beendigung des Krieges
kommen Menschen auf diese Idee der Denkmalstürmerei, mit der sie
betulichen
"Gutmenschen"
meinen, hinterherlaufen zu müssen! Was für eine engstirnige
Denkmalstürmerei! Auch Furcht vor Kritik von kleinlichen
Schulmeistern
der "Politischen
Korrektheit".
Es
liegt
auf der gleichen Linie der Blödigkeit, wie gegen oder für
Agnes Miegel
zu
demonstrieren. Und als ob es
nicht wichtigere Anliegen gäbe, wie Verarmung
von
Bevölkerungsschichten, Kinderverelendung, Gewinngier, die sog.
Finanzkrise,
den
Afghanistankrieg, ....!
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Anmerkung: Im Gästebuch der Stadt Rinteln
befindet sich ein
kritischer
Beitrag zur vorliegenden Internetseite von einem Jürgen
Kumlehn, Wolfenbüttel,
gelernter Elektriker, Jahrgang 1945. Dieser beschäftigt sich
als reisender linker
Antifa-Propagandist mit der deutschen Vergangenheit und stellt
sich auf seiner Internet-
seite mit der Berufsbezeichnung "Erinnerer"
vor(Donnerwetter, was für ein wichtiger Mann!).
In dieser
Funktion reiste er auch eilends
nach
Rinteln, um die Rintelner Antifa-Riege
zu unterstützen, nämlich die bekannten
Denkmal-Nahkämpfer von der
"Schaumburger Zeitung" usw.
Er tut
so, als
stände
eine erneute Machtübernahme von Nazis in Rinteln
unmittelbar bevor und wendet sich auf seiner Internetseite
mit geradezu
inquisitorischem Eifer der Nazivergangenheit und
Gegenwart Rintelns zu.
Offenbar
ist er
im
Wolfenbüttler Raum als fanatischer linker Antifa-Querulant
und
selbstgerechter Wichtigtuer bekannt. Über diesen aufgeregten
Herrn findet
man
nämlich
im Internet sehr
bezeichnende Aussagen in einem "Offenen Brief an Jürgen
Kumlehn"
vom
Kreisverband
Wolfenbüttel des "Bündnis 90 / Die
Grünen".
In diesem offenen Brief kann man folgendes über den Mann lesen:
Leserbrief zu dem Aufstand von linken und
rechten Dödeln
Es
ist zwar anerkennenswert, für seine Anliegen auch auf der
Straße zu
demonstrieren, aber in diesem Falle übertreiben wohl die "Linken"
die
sogenannte
„Politische Korrektheit“, wie es bei
jeder kleinen Gelegenheit
in Deutschland üblich geworden ist, wenn es um
Nazivergangenheit,
Nazirelikte(z.B. Inschriften usw.) geht. Agnes Miegel ist, was
Nazitum
und
Mitläuferei betrifft, ja eher ein kleiner Fisch.
Der damalige
Zeitgenosse und vor den Nazis in die USA geflüchtete
Dichter
Carl Zuckmayer(<
bitte klicken!) zählte
Agnes Miegel zu
den „Stillen im
Lande“.
Über
Agnes Miegel und die
Dichterin Ina
Seidel schreibt
Zuckmayer(Autor z.B. der
Theaterstücke "Der Hauptmann von Köpenick" und "Des Teufels
General")
weiterhin folgendes:
„Beide,
ohne etwa
Nazi-Megären oder Frauenschaftsführerinnen geworden
zu sein, haben kein
Käthe-Kollwitz-Format sondern etwas von schöngeistigen
Mädchenschullehrerinnen
und Kränzchenschwestern. Beide verfielen also
zeitweise ganz folgerichtig einer
völligen Hirnvernebelung, in deren trübem
Qualm sich Hitler als der
gottgesandte Erlöser der Deutschen, als Baumeister
Solness und froher
Adelsmensch darstellte. [Inwieweit solche mysteriösen
Verblödungszustände bei an
sich begabten und nicht ungescheiten Frauen
von mangelnder
Drüsentätigkeit
stammen(was auch bei Frauen und Müttern
der Fall sein kann) -
soll hier nicht untersucht werden.]" (Zitatende)